"Klare Prioritätensetzungen" - Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans Peter Schlegelmilch

Tanja Jordans • 20. Dezember 2017

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

mit unserer Stadt geht es aufwärts! Das ist Konsens; nicht nur hier im Rat, sondern auch in den Medien und – am wichtigsten – in der Stadtgesellschaft. Fast überall herrscht gute Stimmung, und wir trauen uns wieder etwas zu. Ja, das hat auch viel damit zu tun, dass es uns in Deutschland insgesamt noch nie so gut gegangen ist, wie in jüngster Zeit – aber hier in Mönchengladbach machen wir wirklich etwas aus den Chancen, die sich uns bieten. Vieles dessen, was passiert, lässt sich unter der Überschrift „MG+“ gut zusammenfassen. Die Verzagtheit ist weg, wir schreiten mutig voran!

Und jetzt werden wir sogar einen ausgeglichenen Haushalt haben – nicht nur im Jahr 2018, sondern auch in den folgenden Jahren. Das, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, hat es seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr gegeben. An einen ausgeglichenen Haushalt kann sich nur noch erinnern, wer in der Verwaltung sein 25-jähriges Dienstjubiläum begangen hat, und im Rat diejenigen, die seit 25 Jahren ein politisches Mandat innehaben. Das sind wahrlich nicht viele. Es scheint etwas zum Feiern zu geben.

Mag sein – aber das ist leider weniger als die halbe Wahrheit! Denn wir alle, alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, haben einen hohen Preis bezahlt. Ja, das Land hat uns Geld gegeben und uns geholfen, die Haushaltslöcher zu schließen. Aber der Preis dessen, also, was hier vor Ort getan werden musste, hat wirklich wehgetan. Die Bürgerinnen und Bürger haben tief in die Taschen greifen müssen – und das nicht nur durch Steuererhöhungen. Die lange Liste der Grausamkeiten aus dem HSP kennen Sie alle! Wir wurden gezwungen, einen dramatischen Investitionsstau bei der öffentlichen Infrastruktur zuzulassen, und bei der Personalausstattung der Stadtverwaltung haben wir so krachend sparen müssen, dass wir heute befürchten müssen, dass die anstehenden Aufgaben nicht mehr zu bewältigen sind. Und auch das trifft wieder die Bürgerinnen und Bürger. Den Totalschaden haben wir in einer großen gemeinsamen Anstrengung verhindern können, aber Bremsspuren und Blechschäden gibt es überall. Und trotz allem bleibt es dabei: Wir sind, wie die meisten anderen westdeutschen Großstädte auch, nach wie vor unterfinanziert. Das ist nicht selbst verschuldet, sondern das Ergebnis einer nicht angemessenen Lastenverteilung zwischen den Kommunen auf der einen und Land und Bund auf der anderen Seite.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind gut beraten, all das nicht zu vergessen. Es ist grauenhaft eng, und es wird auch grauenhaft eng bleiben. Im städtischen Haushalt werden rund 1 Milliarde € jährlich umgesetzt, und wenn da der Haushaltsplan für 2018 einen Überschuss von etwa 5 Millionen vorsieht, dann ist dieser nicht – wie vor einigen Tagen in den Medien zu lesen – „ansehnlich“, sondern er ist fast weniger als nichts. Wir reden hier von einem halben Prozent. Und in den nächsten Jahren wird es noch enger. Da genügt eine kleine Delle in der Konjunktur, da genügt ein über den Erwartungen liegender Tarifabschluss, ja, da genügen heute nicht vorhersehbare Veränderungen bei wichtigen Gewerbesteuerzahlern – und schon wären wir wieder da, wo wir hergekommen sind. Wie eng das alles ist, mag man ermessen, wenn man sich erinnert, dass es noch um die Mitte dieses Jahres so aussah, als würde der vorgeschriebene Haushaltsausgleich nur über eine weitere brutale Sparrunde oder aber über – horribile dictu – neue Steuererhöhungen gelingen können. Dieser Kelch ist an uns vorübergegangen!

Umso wichtiger ist es, dass wenigstens diejenigen, die uns unsere Aufgaben zuschreiben, berechenbar bleiben. Darauf werden wir, so gut es irgend geht, zu achten haben. Beim Land wird es darauf ankommen, dass der Kommunale Finanzausgleich nicht zulasten von Städten wie Mönchengladbach verändert wird. Hier kann ein Federstrich genügen, um uns ins Unglück zu stürzen. Und in Richtung Bund ist unsere Erwartung, dass die versprochenen Programme – das nächste Konjunkturpaket und die Mittel für die Digitalisierung im Bildungsbereich – auch wirklich kommen, denn die dringend notwendige Sanierung der kommunalen Infrastrukturen ist ohne Bundeshilfe schlicht nicht zu schaffen. Vor diesem Hintergrund macht es mir große Sorge, dass die Mehrzahl der im Bundestag vertretenen Parteien keine Lust zu haben scheint, Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Denn ohne eine stabile Regierung wird es auch keine stabilen Haushalte und keine Planungssicherheit für die Kommunen geben. Und politische Mehrheiten beim Bund, die dadurch geschmiedet werden, dass man die im Moment vorhandenen finanziellen Spielräume für parteipolitische Prestigeobjekte opfert, werden am langen Ende auch den Kommunen schaden. Noch schlimmer wären neue Leistungsgesetze, deren Umsetzung hier vor Ort erfolgen müsste. Ich befürchte, sie würden uns den Rest geben! Wir alle hier im Rat sind aufgefordert, über unsere jeweiligen Parteien Einfluss zu nehmen. Fehler die in Berlin oder in Düsseldorf gemacht werden, treffen uns hart!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, gerade weil die CDU-Fraktion und ihr Koalitionspartner sehr klar sehen, wie prekär die Haushaltslage nach wie vor ist, haben wir darauf verzichtet, mehr als nur kleinere Ergänzungen und Korrekturen am Haushaltsentwurf der Verwaltung vorzunehmen. Wir sind – anders als manchmal unterstellt – keine verantwortungslosen Träumer. Bei unseren Haushaltsberatungen haben wir vielmehr genau auf den Haushaltsentwurf geschaut und uns insbesondere mit der Frage beschäftigt, ob er Vorsorge für absehbare Risiken trifft und ob er die Dinge, die uns wichtig sind, in einem ausreichenden Umfang abbildet. Bezieht man unsere Ergänzungsliste mit ein, so lautet die Antwort auf beide Fragen „Ja‟! Wir haben gesehen, dass der Stellenplan zwar immer noch nicht vollständig ausfinanziert ist, dass er aber so realistisch etatisiert ist, dass sich hier keine unverantwortbaren Risiken verbergen. Entsprechend scheint – das Wichtigste überhaupt – die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung in den nächsten Jahren gesichert. Und das ist auch bitter nötig, denn die vielen angestoßenen Projekte müssen ja auch umgesetzt werden – im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Baustelle„; und zwar schnell. Die Annahmen zur Zinsentwicklung vollziehen wir nach, und wir freuen uns, dass der Haushaltssanierungsplan um dort vorhandene Risikopositionen bereinigt worden ist. Die Beschlüsse zum Ausbau der Kindergartenlandschaft sind ebenso berücksichtigt, wie die langfristige Absicherung des Theaters – beides wichtige Maßnahmen der Qualitätssicherung für unsere Stadt. Wichtig war uns auch die auskömmliche Finanzierung von MAGS, denn an dieser Stelle geht es mit „saubere Stadt“ um eines der wesentlichen Projekte unserer Zusammenarbeit mit der SPD und um ein großes Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Hier haben wir mit unseren Haushaltsanträgen ein wenig nachgesteuert. Und die in dieser Satzung anstehende Beschlussfassung über das neue System zur Müllentsorgung gehört natürlich in genau diesen Zusammenhang. Ergänzungen haben wir auch vorgenommen, um die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der Übermittagsbetreuung an den Grundschulen sicherzustellen. Wir helfen dem Jugendamt, in die Qualität des Personals zu investieren, kümmern uns um die Spielplätze und – eine weitere Investition in Qualität – um die Modernisierung des städtischen Grundbesitzes.

Im Kern bleibt es aber bei der Aussage, dass der Haushalt 2018 und die mittelfristige Finanzplanung so, wie sie von der Verwaltung eingebracht wurden, den großen Linien entsprechen, die im Koalitionsvertrag festgelegt sind. Die CDU findet sich hier wieder und wird dem Entwurf – mit einigen kleineren Ergänzungen – zustimmen. Dies ist dann auch der Punkt, an dem es Dank zu sagen gilt: zunächst einmal den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kämmerei und in den übrigen Fachbereichen, die der Kämmerei zugearbeitet haben. Die Aufstellung des Haushaltes unter den Rahmenbedingungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements ist immer eine riesige Aufgabe. Sie, meine Damen und Herren, haben sich ihr mit dem gewohnten Fleiß auch unter schwierigen personellen Bedingungen erfolgreich gewidmet. Dafür der herzliche Dank der CDU-Fraktion! Und natürlich gilt unser Dank auch Ihnen, Herr Oberbürgermeister Reiners, und Ihnen, Herr Stadtkämmerer Kuckels. Sie haben ein Zahlenwerk vorgelegt, das ehrlich und so realistisch ist, wie es in diesen unklaren Zeiten sein kann. Sie nehmen Rücksicht auf die beengten finanziellen Verhältnisse dieser Stadt und achten darauf, so gut es eben geht, dass nichts, was wichtig für uns ist, kaputt gespart wird. Und inhaltlich folgen Sie den Linien, den dieser Rat vorgegeben hat. Dafür auch Ihnen unser herzlicher Dank!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie mich zum Abschluss den kurzen Blick in die Zukunft werfen. Er muss eine wichtige Frage beantworten: wie kann man eine Stadt weiterentwickeln, wenn man – nach wie vor – kein Geld hat? Die Antwort ist gar nicht so schwer. Zunächst einmal braucht es klare Prioritätensetzungen. Die finden Sie im Koalitionsvertrag, der nicht zuletzt die Handschrift der CDU trägt und dessen Inhalte wir gemeinsam mit der SPD seit 2014 Schritt für Schritt umsetzen. Das ist nicht immer leicht, aber im Interesse unserer Stadt raufen wir uns zusammen. Viele Grüße nach Berlin! Wie ich in meiner Haushaltsrede des letzten Jahres ausgeführt habe, schaue ich immer wieder gerne in das Kommunalwahlprogramm der Mönchengladbacher CDU und in den Koalitionsvertrag, und ich freue mich, wenn ich mittlerweile die Mehrzahl der dort aufgelisteten Punkte abhaken kann. Wachsende Stadt, mehr Qualität, eine bessere Bildungsinfrastruktur, mehr und bessere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger – diese Inhalte stehen nicht nur im Koalitionsvertrag, ihnen stimmt sicherlich auch die Opposition zu. Aber wie kann man das hinkriegen, wenn man kein Geld hat? Die Antwort liegt in Projekten und Instrumenten, die uns helfen effizienter zu werden. Da dürfen wir auch keine Angst vor neuen Organisationsformen haben. Wie das gehen kann, zeigen MAGS und die ITK, und im nächsten Jahr steht die Gründung des Eigenbetriebes Gebäudemanagement Mönchengladbach an. Solche Wege gehen wir nicht aus Aktionismus, sondern weil wir glauben, dass wir so effektiver handeln und mehr aus jedem einzelnen Euro machen können.

Neue Wege müssen wir auch bei der Zusammenarbeit innerhalb des „Konzerns Stadt“ gehen. Die Stadt hat erfolgreiche und gut arbeitende Töchter, aber die Zusammenarbeit zwischen ihnen und auch zwischen ihnen und der Stadt ist an der einen oder anderen Stelle verbesserungsfähig. Ich bin dem Oberbürgermeister dankbar, dass er dieses Thema zur Chefsache gemacht hat. Ich habe große Hoffnungen, dass hier noch so manche Synergie gehoben werden kann.

Wir brauchen auch neue Instrumente: Vor kurzem wurde auf Initiative der CDU hin ein „Wachstumscontrolling“ eingeführt. Damit schaffen wir ein Werkzeug, mit dem wir all das messen und steuern können, das die Strategie „MG+ wachsende Stadt“ beinhaltet. Qualitativ und quantitativ. Nur so werden wir das, was wir fühlen, auch objektivieren können. Ein weiteres Instrument kann darin bestehen, den vorhandenen Ideen mehr Verbindlichkeit zu verleihen. Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung zwischen Stadt und Hochschule ist da ein gutes Beispiel. Drittens müssen wir auch beim Haushalt neue Wege gehen. So kann ich mir vorstellen, demnächst einen Doppelhaushalt zu verabschieden. Der würde uns in schwieriger Zeit mehr Flexibilität geben.

Wichtig werden in den nächsten Monaten auch die Weichenstellungen in Richtung neues Rathaus sein. Denn an dieser Stelle geht es nicht nur um eine wirtschaftlichere Unterbringung der Stadtverwaltung und um eine Verbesserung des Bürgerservices. Hier geht es auch um ganz wichtige Zukunftsfragen: wie können die Abläufe innerhalb der Verwaltung optimiert werden? Wie kann die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden? Wie kann uns das beim Wettbewerb um die besten Köpfe und um guten Nachwuchs helfen? Und was wird die unaufhaltsame Digitalisierung mit der Verwaltung machen?

Die „Digitalisierung“ ist im Übrigen eine der Zukunftsaufgaben schlechthin – nicht nur in Mönchengladbach und nicht nur für die Stadtverwaltung. Wer hier den Anschluss verpasst, wird auf die Dauer nicht bestehen können. Als Stadt können wir der Gesellschaft nicht sagen, wie sie sich zu verändern hat, aber wir können – überall, wohin unser Arm reicht – helfen, die Voraussetzungen zu verbessern. Das beginnt mit dem von der Verwaltung angekündigten Medienentwicklungsplan für die Schulen und reicht bis hin zur Breitbandversorgung für möglichst alle Stadtteile. Angesichts der Größe dieser Aufgabe ist es schön, dass sich – wie schon traditionell in Mönchengladbach – auch hier wieder Kooperationsmodelle zwischen der Bürgergesellschaft, der Wirtschaft und der Stadt entwickeln: ich nenne NextMG und die Gigabit City GmbH.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch wenn wir gleich das erste Mal seit 25 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt verabschieden werden – für mich ist das kein Wendepunkt. Es ist vielmehr eine weitere Stufe auf unserem langen und beschwerlichen Weg nach oben. Die Treppe bleibt steil, wir können jederzeit abstürzen, aber wir bleiben guten Mutes. Denn wir wissen, was in dieser Stadt steckt!

Ich danke Ihnen.

21. Februar 2026
„Verantwortung verpflichtet“ – unter dieser Überschrift steht der Bundesparteitag der CDU an diesem Wochenende in Stuttgart. 1001 Delegierte aus ganz Deutschland sind dabei – darunter 4 aus Mönchengladbach: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner sowie der Kreisvorsitzende der Jungen Union Alexander Lodes. „Wir wollen in herausfordernden Zeiten Verantwortung übernehmen - mit Zuversicht, Reformkraft und Geschlossenheit“, fasst Jochen Klenner die Eindrücke des ersten Parteitags zusammen. Das starke Ergebnis von 91,17% bei der Wiederwahl des Vorsitzenden Friedrich Merz sei dafür ein starkes Zeichen gewesen. Erstmals als Beisitzer im Bundesvorstand gewählt wurde der NRW-Finanzminister aus dem Nachbarkreis Viersen Dr. Marcus Optendrenk. Der Parteitag setzte am Freitag mit dem Leitantrag zum Thema Wohnen auch starke inhaltliche Akzente: „In den Debatten in Berlin geht es häufig nur um Mietregulierung, die CDU will daher eine bessere Angebotspolitik, Bürokratieabbau und Eigentumsförderung voranbringen“, nennt Krings die Ziele des Antrags. Am Wochenende stehen die Antragsberatungen zu zahlreichen weiteren inhaltlichen Themen an – mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Newsletters.
von Tanja Jordans 21. Februar 2026
Möge die junge Frau nun die Kraft bekommen, die sie braucht - und einen Schutzengel an ihrer Seite haben um vollständig zu genesen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei der 23jährigen Zugbegleiterin, die bei ihrem Einsatz für die Sicherheit der Kinder lebensgefährlich verletzt wurde. Wir hoffen mit allen Karnevalisten und ganz Mönchengladbach, dass sie wieder gesund wird. Unser Dank gilt den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die sofort vor Ort waren und schnell geholfen haben. Mitfühlen möchten wir auch mit dem Fahrer des Busses, den beteiligten Gruppen sowie den Besuchern, die den Unfall miterleben mussten. Der Zug wurde nach dem Vorfall verantwortungsvoll beendet. In vielen Gesprächen und Nachrichten haben Karnevalsgruppen und der MKV ihr Mitgefühl deutlich gemacht - das zeigt den starken Zusammenhalt in unserer Stadt. Möge die junge Frau nun die Kraft bekommen, die sie braucht - und einen Schutzengel an ihrer Seite haben um vollständig zu genesen.
von Tanja Jordans 21. Februar 2026
Die CDU Mönchengladbach ist auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Wagen beim Veilchendienstagszug dabei gewesen. Maßgeblich organsiert hat dies der Ratsherr und Ortsvorsitzende von Neuwerk Willi Schmitz. Mit dabei beim Umzug waren außerdem zum Beispiel Bürgermeister Martin Heinen, der CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner, Ratsherr Manfred Langen, Beisitzer im Kreisvorstand Markus Effertz sowie Bülent Bagir und Ibrahim Tüzin, die sich stark in der Integrationsarbeit der CDU engagieren.
20. Februar 2026
Traditionell ist die CDU Neuwerk auch in diesem Jahr wieder fester Bestandteil des Rosenmontagszug in Neuwerk. Vom Start an der Feuerwehr in Bettrath bis zum Ziel hinterm Krankenhaus in Neuwerk war eine tolle Stimmung am Strassenrand. Viele Garagen-Partys, Musik, Tanz und strahlende Kinderaugen - da konnten die paar Regenschauer die Freude nicht trüben. In der Krahnendonkhalle wurde weiter geschunkelt und gefeiert - und es gab erstmals Pokale für die kreativsten Kostüme im Zug.
13. Februar 2026
Am 10. Februar lud sie Senioren-Union Mönchengladbach zum Frühstück in das AWO-Rheydt an der Brandenberger Str. ein. Fast 60 Seniorinnen und Senioren trafen sich bei Kaffee, Brötchen und bester Stimmung – und die Mitarbeiter der AWO wie immer unglaublich freundlich. Das Frühstück war gemütlich, das Thema umso gewichtiger. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner, MdL, sowie die Ratsfrau Manuela Luhnen konnten wir willkommen heißen. Sie nahmen nicht nur an der Veranstaltung teil, sondern nutzen die Gelegenheit, mit uns ins Gespräch zu kommen und sich über unsere Anliegen auszutauschen. Zu Gast waren der leitende Fachbereichsleiter der Feuerwehr Mönchengladbach, Herr Dirk Schattka, sowie sein Kollege Herr Vogts. Gemeinsam gaben sie spannende und anschauliche Einblicke in den Zivil- und Bevölkerungsschutz in Mönchengladbach – ein Thema, das unsere Seniorinnen und Senioren sichtlich bewegte. Die Fragen aus der Runde zeigten schnell, hier saßen keine bloßen Zuhörer, sondern wache und bestens informierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Wie ist unsere Stadt auf eine Not- oder Krisenlage vorbereitet? Wie stabil ist unsere Infrastruktur wirklich? Und was passiert, wenn Strom, Wasser oder Medikamente plötzlich knapp werden? Die Antworten waren offen, ehrlich und machten deutlich: unsere Schutzräume sind Mangelware, Vorräte und Reserven begrenzt – und unsere Infrastruktur ist fragiler, als man sich im Alltag gerne vorstellt. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass MG im Ernstfall gut vorbereitet ist. Die verschiedenen Hilfsdienste, Einsatzkräfte und städtischen Stellen arbeiten eng und gut organisiert zusammen. Abläufe und Zuständigkeiten sind abgestimmt. Dieses starke Netzwerk vermittelt Sicherheit und zeigt, dass wir in unserer Stadt auch in herausfordernden Situationen gut aufgehoben fühlen dürfen. Die Senioren-Union Deutschland hat hierzu einen Antrag zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes gestellt. Doch uns reicht der Blick nach Berlin nicht aus: Wir wollten ganz konkret wissen, wie es um Mönchengladbach steht. Das Seniorenfrühstück hat gezeigt, wie wichtig Information, Austausch und ein wacher Blick auf dieses Thema sind – selbst (oder gerade) beim Kaffee am Vormittag. Als Unterstützung gab es zwei Broschüren: „Verhalten im Notfall“ und „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“. Fazit: Ein Frühstück, das nicht nur satt gemacht, sondern auch zum Nachdenken angeregt hat. Und eines ist sicher: Unsere Seniorinnen und Senioren sind vorbereitet – zumindest geistig.
13. Februar 2026
Die CDU Mönchengladbach hat mit ihren Mitgliedern über den bevorstehenden Bundesparteitag diskutiert. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, der auch Mitglied der Antragskommission für die Tagung in Stuttgart ist, informierte über die wichtigsten Initiativen und Themen. "Uns ist wichtig, dass die Parteibasis sich in diese inhaltlichen Debatten einbringt und wir so ein Stimmungsbild unserer Mitglieder mit auf den Parteitag nehmen können", beschreibt der CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner die Initiative für diesen Austausch. Es gebe hohe Erwartungen innerhalb der Mitglieder, dass in Stuttgart wichtige Beschlüsse für eine bessere Wirtschafts- und Sozialpolitik gefasst würden. Schließlich habe auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann im Vorfeld das "Reformjahr 2026" ausgerufen. Der Parteitag setze starke inhaltliche Schwerpunkte für "Bezahlbares Wohnen", "Wirtschaftliche Entlastung", "Ordnung in Migration", "Reformen im Sozialstaat" und "Innere Sicherheit", so Günter Krings. Der Leitantrag befasst sich mit dem Thema "Wohnen". In den Debatten in Berlin gehe es häufig nur um Mietregulierung, die CDU wolle daher eine bessere Angebotspolitik, Bürokratieabbau und Eigentumsförderung voranbringen, kündigt Krings an. Bei dem Austausch sprach er auch den Antrag zum "Social Media Verbot für Kinder unter 16 Jahren" an: "Ich habe durchaus Sympathie für den Antrag. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht eine komplette Generation in eine digitale Parallelwelt verlieren", meint Krings. In der Runde wurde auch der "Teilzeitantrag" der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung eingeordnet: In der Sache sei es gerechtfertigt, dass ohne Sachgrund nicht einseitig ein Arbeitsvertrag geändert werden könne - die Wortwahl in der Überschrift, habe jedoch eine Debatte darüber dann kaum mehr möglich gemacht, weil sich alles nur noch um den Begriff `Lifestyle" gedreht habe, meint Krings. Auf dem Parteitag steht auch die Wiederwahl des Bundesvorstands - mit Kanzler Friedrich Merz als CDU-Parteichef an der Spitze - auf der Tagesordnung. Für den Niederrhein soll dabei als Beisitzer erstmals der nordrhein-westfälische Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk aus dem Nachbarkreis Viersen antreten. Der Bundesparteitag ist am 20. und 21. Februar in Stuttgart. Mönchengladbach ist mit vier Delegierten vor Ort – neben dem Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings sind dies die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, CDU-Parteichef und Landtagskollege Jochen Klenner sowie der Vorsitzende der JU Alexander Lodes.
10. Februar 2026
Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) hat das neue Bundespolizeirevier am Platz der Republik in Mönchengladbach besucht. Bei dem Termin informierte er sich beim Inspektionsleiter Thomas Hermsen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Bundespolizei über die Arbeit vor Ort sowie die verbesserten Rahmenbedingungen für die Beamtinnen und Beamten. „Die neue Wache ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit rund um den Hauptbahnhof und den Platz der Republik“, erklärte Krings. „Die Bundespolizei ist hier rund um die Uhr präsent und leistet einen zentralen Beitrag zum Schutz der Reisenden und zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger.“ Krings hatte sich noch in seiner früheren Funktion als Staatssekretär im Bundesinnenministerium vehement für eine bessere Unterbringung der Bundespolizei in Mönchengladbach eingesetzt. „Die früheren räumlichen Bedingungen auf der anderen Seite vom Hauptbahnhof waren nicht mehr zeitgemäß. Dass der Bund nun rund drei Millionen Euro in diesen Standort investiert hat, ist gut angelegtes Geld – für die Sicherheit vor Ort und für die Menschen, die hier täglich Dienst leisten.“ Das moderne Revier bietet deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen gegenüber der bisherigen Unterbringung und ist auf die heutigen Anforderungen polizeilicher Arbeit ausgelegt. Die Wache ist dauerhaft mit mehreren Beamtinnen und Beamten besetzt und verfügt über eine zeitgemäße Ausstattung. Insgesamt sind rund 60 Einsatzkräfte der Bundespolizei dem Standort zugeordnet. Im Austausch mit der Inspektionsleitung wurde auch die enge Zusammenarbeit mit der Landespolizei, der Stadt Mönchengladbach sowie weiteren Akteuren thematisiert. Diese Kooperation sei entscheidend, um den Bereich rund um den Hauptbahnhof nachhaltig sicherer zu machen. „Sichtbare Präsenz wirkt präventiv“, so Krings abschließend. „Das neue Bundespolizeirevier setzt ein klares Zeichen für Sicherheit und Ordnung in Mönchengladbach“
6. Februar 2026
Liebe Mitglieder der CDU Mönchengladbach, am 20. und 21. Februar hat unsere CDU ihren Bundesparteitag in Stuttgart. Zahlreiche inhaltliche Anträge stehen auf der Tagesordnung – teilweise werden diese auch bereits öffentlich diskutiert. Gerne möchten wir Ihnen im Vorfeld des Bundesparteitags die Gelegenheit geben, sich über die Anträge zu informieren und Ihre Meinung einzubringen. Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Krings – der auch in der Antragskommission des Bundesparteitags ist – wird auf dieser Videokonferenz entsprechend informieren. Wir laden herzlich ein für Dienstag, 10. Februar, 18:00 Uhr. Die Einwahldaten lauten: https://us02web.zoom.us/j/81944500423?pwd=aqiPvaA39h2bbX6hC13y29TFWMbWYt.1 Meeting-ID: 819 4450 0423 Kenncode: 671272 Viele Grüße Jochen Klenner Vorsitzender CDU Kreisverband Mönchengladbach
30. Januar 2026
Halt Pohl und All Rheydt! Nicht nur politische Debatten, sondern auch Reisen und Tagesfahrten, zählen zu den vielen Dingen, die wir für Mitglieder und Interessierte anbieten. Unter der Leitung der Ehrenvorsitzenden der Frauen Union und Ratsfrau Manuela Luhnen ging es wieder auf die traditionelle Karnevalssitzung der CDU Frauen Köln. Über 50 Damen machten sich auf den Weg nach Köln, um dort gemeinsam Karneval zu feiern. Bereits seit 1995 zählt dies zum festen Programmpunkt unserer Reisen und Fahrten unter der Leitung von Frau Luhnen. Ein Übersicht aller Reisen und Tagesfahrten finden Sie hier: https://www.cdu-moenchengladbach.de/reisen48d201db
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