Bericht zu der Besichtigung derSozial-Holding an der August-Monforts-Str. 12 – 16 am 04. Okt. 2018 um 18:00 Uhr

Christoph Hollenbeck • 8. Oktober 2018

Michael Schroeren hatte die Mitglieder des Ortsverbands Volksgarten wie zuvor bei der letzten Vorstands-Sitzung angekündigt zum Auftakt einer Reihe von Besuchen zu einem Besuch der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach eingeladen. Zweck des Besuchs war, vor Ort Präsenz zu zeigen, Anregungen aufzunehmen, die Bedürfnisse der Menschen zu hören und vieles andere mehr. Der Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, Helmut Wallrafen, hatte neben einigen Mitgliedern des o. g. Ortsverbands etwa 15 bis 20 weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger am Abend des 4. Oktober um 18 Uhr im Fortbildungsraum des vor etwa einem Jahr neu gebauten Altenheims an der August-Monforts-Straße 12 – 16 als einem von sieben vollerneuerten oder neu gebauten Altenheimen der Sozial-Holding herzlich be- grüßt. Es gab zur Verpflegung Getränke und eine große Auswahl an Fingerfood. Auch Norbert Post hat die Leute begrüßt.

Zu Beginn sind zwei von der Sozial-Holding beauftragte Promotion-Videos, von denen eines dieser Videos schon in lokaler Kino-Werbung abgespielt worden ist, gezeigt worden. Im ersten Video wurde eine 24-jährige, sehr motiviert und sehr mit ihrer Arbeit zufrieden wirkende Pflegefachkraft gezeigt. Neben der ihr viel Freude bereitenden Arbeit sei auch die Bezahlung gut. Sie verdiene als junge Pflegefachkraft mit 2.700 € bis2.800 € (brutto) im Vergleich ihres Freundeskreises etwa Gleichaltriger überdurchschnittlich viel. Es gab die Zwischenfrage, weshalb es das weit verbreitete Vorurteil der schlechten Bezahlung im Bereich der Altenpflege gäbe. Die Antwort war in verkürzter und vereinfachter Form wiedergegeben, die Pflege gehöre zur freien Marktwirtschaft, Herr Wallrafen sei Gegner der freien Marktwirtschaft im Bereich der Pflege. Es brauche einen staatlichen Rahmen vor allem für Richtlinien zu einzuhaltenden Qualitäts-Standards. Karl-Josef Laumann habe sich für gute Pflege in diesem Zusammenhang engagiert eingesetzt. Das hat später Norbert Post noch unterstrichen. Im zweiten Film wurde dargestellt, wie wichtig der Sozial-Holding ihre Mitarbeiter sind. Es werden regelmäßig sportliche Ausflüge mit Rudern oder Laufen gemacht. Außerdem gibt es Angebote zu Fitness- und Gymnastik in vielen Räumlichkeiten der Sozial-Holding. Die aus den Videos hervorgehende Aussage, dass der Sozial-Holding das Wohl und die Gesundheit der Mitarbeiter sehr wichtig ist, ist deutlich geworden.

Nach Abspielen der Videos hat Herr Wallrafen beschrieben, wie die Sozial-Holding in Tochtergesellschaften aufgeteilt ist. Das seien die ‚Ambulante Dienste GmbH‘, die ‚Bildungs-GmbH‘ (z. B. für Fort- und Weiterbildung im Bereich der Altenpflege), die ‚Beschäftigungs- und Qualifizierungs-GmbH‘ und die ‚Service-GmbH‘ (z. B. für den Einkauf von Nahrungsmitteln zur Produktion von Speisen, auch für „Essen auf Rädern“mit der Randnotiz des Servierens der Speisen auf Porzellan-Tellern).

Danach hat Herr Wallrafen einige Fakten zum Potential und der Notwendigkeit der Altenpflege in Mönchengladbach beschrieben. In Mönchengladbach lebten 58.150 (≙ 21,5 % der gesamten M’Gladbacher Bevölkerung) „65+“- Jährige (Stand31.03.2018). Der „älteste Stadtteil“ sei Windberg mit einem Anteil von 30 % im Zusammenhang der vorangegangenen Aussage. Eine Hochrechnung als Prognose des ‚Lan- desbetrieb IT.NRW‘ belaufe sich für das Jahr 2040 auf 28,8 % als M’Gladbacher

Durchschnittswert. Von den 270.887 (Stand: 03/2018) Einwohnern der Stadt M’Gladbach seien 9.939 (Stand 2013) Pflegebedürftige in MG mit steigender Tendenz. Der Umsatz der Altenpflege betrage in Deutschland 48,9 Mrd. €. Herr Wallrafen hat beschrieben, die 31 vollstationären Einrichtungen zur Altenpflege mit ihren insgesamt 2.521 Plätzen seien ein Jobmotor für die Stadt M’Gladbach. Das Durchschnittsalter der Bewohner betrage 86 Jahre mit einer durchschnittlichen Aufenthaltszeit von vier Jahren. Das hohe Alter liege in etwa sinngemäß wiedergegeben daran, dass viele relativ alte Leute in der heutigen Zeit eine noch relativ gute gesundheitliche Verfassung hätten.

Nach dem Vortrag von Herrn Wallrafen hat Michael Schroeren die positiven Auswirkungen des seit rund einem Jahr bestehenden Altenheims auf die Umgebung beschrieben. Die 80 Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims, die etwa 70 Angestellten sowie zahlreiche Besucher erhöhten die Kaufkraft der Umgebung. Außerdem ergäben sich gerade auch im Zusammenhang mit dem Neubau des Altenheims Synergien mit den umliegenden Supermärkten und einer Apotheke sowie Kiosks o. ä. Das sei guter Kommunalpolitik zu verdanken und weitere Bauten z. B. eines neuen Sparkassen-Gebäudes mit einem evtl. Drogerie-Markt und einer Eisdiele erhöhten die Attraktivität der Umgebung in Zukunft noch mehr. Herr Wallrafen hatte noch hinzugefügt, es werde demnächst wahrscheinlich einen ‚Tag der offenen Tür‘ geben.

Anschließend gab es eine Fragerunde, in der jeder Gast Fragen stellen konnte.
Die Frage nach den Kosten für einen Heimplatz wurde mit 3.500 € bis 4.000 € für Vollverpflegung beantwortet. Bei ‚Pflegegrad 3‘ betrage die Bezuschussung etwa 1.900 €.

Die fragende Feststellung, bei 70 Angestellten für 80 Heimbewohner liege die Betreuungs-Dichte bei erstaunlichen fast „1 : 1“ wurde von Herrn Wallrafen damit beantwortet, die Betreuung sei richtig festgestellt sehr intensiv, es müsse aber das System von drei Schichten pro Tag bedacht werden. Außerdem umfassten die 70 Angestellten auch nicht als Pflegepersonal angestellte Mitarbeiter für die Küche und die Verwaltung.

Die Frage, ob sich jeder ein bestimmtes Altenheim aussuchen könnte, wurde klar bejaht. Es sei zu bedenken, dass viele Leute in hohem Alter lieber in ihrem Quartier bzw. Stadtteil bevorzugt ins Altenheim gingen. Etwa 60 % der vollstationären Bewohner seien dement und hätten einen Vormund. Möglicherweise würde für diese tendenziell das Finanzielle etwas relevanter als ein bestimmter Ort eines Altenheims sein.

Herr Wallrafen hatte zum Schluss der Fragerunde noch angemerkt, es gebe die der Sicherung von Qualitätsstandards dienende Auflage von 100.000 € an Bau-Kosten pro Wohneinheit. Damit haben die Baukosten für das gesamte Altenheim mit 80 Wohneinheiten bei 8 Mio. € gelegen.

Zum Abschluss des Treffens konnten die Gäste vor allem die allgemeinen Räumlichkeiten des Gebäudes besichtigen. Die großzügige Lounge o. ä. wurde gezeigt. Außerdem konnte der Speiseraum besichtigt werden. Auf einem Bildschirm war zu sehen, dass es jeden Tag drei oder vier verschiedenartige, frische Speisen gibt.

Herr Wallrafen hat dann noch alle Interessierten durch einen repräsentativen, leerstehenden Muster-Bewohnerraum des Heims geführt. Die Wohnung wirkte von der Ausstattung und von den sanitären Einrichtungen her sehr modern.


27. März 2026
205 neue Gesellinnen und Gesellen - was für ein starkes Zeichen für die Zukunft unseres Handwerks. Die Lehrlingslossprechung der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach in der Stadtsparkasse macht jedes Jahr deutlich, welche Perspektiven und Chancen das Handwerk bietet. Handwerkspräsident Andreas Ehlert betonte, dass gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz gut erlernte Handwerksfähigkeiten riesige Potentiale ermöglichen. Handwerk bedeutet Tradition aber vor allem auch Innovation. Herzlichen Glückwunsch an alle neue Gesellen. Hinter jedem erfolgreichen Abschluss stehen viel Fleiß und Durchhaltevermögen, starke Ausbildungsbetriebe und die Familien, die unterstützen. An alle herzlichen Dank! Auch der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings betont: "Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Die Leistungen der jungen Gesellinnen und Gesellen verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung – für jede Stunde harte Arbeit, jede Idee und jedes gefertigte Meisterwerk. Herzlichen Glückwunsch an alle Gesellinnen und Gesellen! Sie stehen für Qualität, Engagement und den echten Mehrwert, den Handwerk für unsere Gemeinschaft bringt."
von Tanja Jordans 23. März 2026
Am vergangenen Samstag fand der Kreisparteitag der CDU Mönchengladbach statt, zu dem wir über 300 Gäste begrüßen durften. Die große Beteiligung zeigt eindrucksvoll das anhaltende Interesse und Engagement innerhalb unserer Partei. Im Mittelpunkt des Parteitags stand die Wahl des Kreisvorsitzes. Mit Jochen Klenner Und Michael Fischer traten zwei engagierte Kandidaten an. Beide überzeugten die Anwesenden mit starken und inhaltlich fundierten Redebeiträgen, die die zukünftige Ausrichtung der CDU Mönchengladbach in den Fokus rückten. Am Ende sprachen die Mitglieder Jochen Klenner erneut ihr Vertrauen aus: Mit 62 % der Stimmen wurde er als Kreisvorsitzender bestätigt. Wir gratulieren ihm herzlich zur Wiederwahl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Ebenso danken wir Michael Fischer für seinen engagierten Einsatz und den fairen Wettbewerb. Der Parteitag hat einmal mehr gezeigt, dass die CDU Mönchengladbach lebendig, diskussionsfreudig und geschlossen in die Zukunft blickt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden gewählt: Simone Brunen-Banasch, Andreas Pillen, Dominic Gläser und Patrick Palmen. Als Schatzmeisterin wurde die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt wiedergewählt. Auch der Mitgliederbeauftragte Sandro Sommer wurde mit einem starken Ergebnis in seinem Amt bestätigt. Den Geschäftsführenden Kreisvorstand komplettieren die Beisitzer: Annette Bonin und Sophia Okonkwo. Als Beisitzer in den Kreisvorstand wurden gewählt: Jeanette Birth, Christiane Sörgel, Manuela Luhnen, Pia Schroeren, Henry Ferl, Michael Weigand, Dieter Breymann, Simone Kaufmann-Tillmanns, Angelika Schürings, Marie Uttich, Marion Gutsche, Carmen Pillen, Manfred Langen, Dr. Alexander Gutsche, Willi Schmitz, Lena Pauwels, Katja Becker-Lis, Hans Jürgen Bertrams, Simone Hintzen, Zeynep Sogat, Kaspar Fuchs und Ursula Schiffer. Alle Ergebnisse des Kreisparteitags finden Sie hier: ERGEBNISSE
von Tanja Jordans 18. März 2026
Gemeinsam für ein sauberes Mönchengladbach! 💪🌧️ Trotz Dauerregen hat sich die CDU Mönchengladbach auch in diesem Jahr am Frühjahrsputz beteiligt. Mit Handschuhen, Müllzangen und guter Laune haben wir angepackt und unsere Stadt ein kleines Stück sauberer gemacht. Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die gezeigt haben: Einsatz für Mönchengladbach lohnt sich – bei jedem Wetter!
13. März 2026
Die CDU Mönchengladbach freut sich über die Ernennung von Stephan Zenker zum neuen Mönchengladbacher Polizeipräsidenten. Innenminister Herbert Reul hat am heutigen Freitag die Kabinettsentscheidung für den 55jährigen aus Linnich / Kreis Düren bekannt gegeben. "Nach allen Herausforderungen bei der Besetzung ist es gut, dass das Ministerium jetzt in maximaler Geschwindigkeit den neuen Polizeipräsidenten in Mönchengladbach noch zum kommenden Monatswechsel an den Start bringt“, meint der Polizeibeiratsvorsitzende Martin Heinen. "Zum Verfahren gehört, dass der Polizeibeirat angehört wird, dies werden wir kurzfristig vollziehen und freuen uns, Stephan Zenker dann näher kennenzulernen. Als von der Pike auf gelernter Polizist und gebürtiger Rheinländer bringt er auf jeden Fall gute Voraussetzungen mit, sich am Mönchengladbacher Polizeipräsidium schnell und gut einzufinden." Auch die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner freuen sich auf die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Behördenleiter: „Mönchengladbach hat – wie einige andere NRW-Städte – lange auf einen neuen Polizeipräsidenten warten müssen. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil zu den Auswahlverfahren diesen Spitzenpositionen im Zusammenhang mit der Kölner Silvesternacht gewesen – deshalb musste grundsätzlich die Nachbesetzung der Behördenleiter-Stellen neu geregelt werden. Umso mehr freut es uns, dass nun mit Stephan Zenker ein erfahrener neuer Behördenleiter feststeht. Er findet eine bestens aufgestellte Mönchengladbacher Polizei vor. Dafür gilt unser Dank, der ganzen Mannschaft und den Führungskräften, die dort stellvertretend die Aufgabe des Präsidenten in den vergangenen Jahren geleistet haben. Für den Austausch zwischen Polizei, Politik und Stadtgesellschaft ist ein Polizeipräsident enorm wichtig – um neben den täglichen Einsatzlagen auch grundsätzliche Fragen der Sicherheit in der Stadt gemeinsam zu besprechen und voranzubringen", so die beiden Abgeordneten. Stephan Zenker ist Leitender Polizeidirektor und stammt aus Linnich im Kreis Düren. Seit 1990 steht er im Dienst der Polizei Nordrhein-Westfalen. Nach Verwendungen bei der Polizei Neuss und im Landeskriminalamt übernahm er 2011 bei der Polizei Aachen die Leitung des Polizeilichen Staatsschutzes. 2014 folgte der Wechsel in das Innenministerium, wo er seither verschiedene Führungspositionen in der Polizeiabteilung wahrnimmt. In dieser Zeit war er maßgeblich an der Entwicklung der neuen Führungsstrategie der Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt. Seit 2023 leitet er das Referat Aus- und Fortbildung der Polizei im Ministerium. Mit der Ernennung übernimmt er die Leitung des Polizeipräsidiums Mönchengladbach mit rund 840 Beschäftigten.
9. März 2026
Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe des Newsletters der Frauen Union Mönchengladbach!
6. März 2026
Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute wichtige Themen beraten und beschlossen – darunter: Rund 168 Mio. € Teilentschuldung für unsere Stadt Eine neue Regelung für Sondernutzungen in der Gastronomie Die Benennung der Delegierten für den Städtetag NRW Wir arbeiten weiter daran, Mönchengladbach verantwortungsvoll zu gestalten und gute Rahmenbedingungen für unsere Stadt zu schaffen.
3. März 2026
Am vergangenen Donnerstag haben der Kreisvorsitzende Jochen Klenner und der Mitgliederbeauftragte der CDU-Mönchengladbach Sandro Sommer zur Jubilarehrung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Restaurant Neuzeit im Stadtteil Neuwerk statt. Geehrt wurden die Jubilare aus den Jahren 2025 und 2026 für 25-, 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft. Rund 40 langjährige Mitglieder nahmen gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern teil, ebenso weitere Funktionsträger des Kreisverbandes. In seiner Begrüßung stellte Mitgliederbeauftragter Sandro Sommer die Ehrung in den größeren politischen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Er machte deutlich, dass Politik gerade in bewegten Zeiten mit internationalen Konflikten, wirtschaftlichen Unsicherheiten und gesellschaftlichen Spannungen von besonderer Bedeutung sei. Demokratie sei kein Selbstläufer, sondern lebe vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Parteien seien dabei ein unverzichtbarer Bestandteil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sommer erinnerte an die über 80-jährige Geschichte der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet worden sei, eine freiheitliche, rechtsstaatliche und soziale Ordnung aufzubauen. Diese Verantwortung werde seit Jahrzehnten auf allen Ebenen wahrgenommen. Im Bund, im Land und insbesondere vor Ort. Politik beginne nicht in den Hauptstädten, sondern in den Städten und Gemeinden, so auch hier in Mönchengladbach. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Würdigung jener Mitglieder, die sich nicht zwingend in herausgehobenen Funktionen engagiert haben. Viele der Geehrten hätten über Jahrzehnte hinweg durch ihre kontinuierliche Mitgliedschaft, ihre Teilnahme an Versammlungen, ihre Unterstützung in Wahlkämpfen oder ihre verlässliche Präsenz im Hintergrund zum Zusammenhalt und zur Stabilität des Kreisverbandes beigetragen. Gerade diese stille, oft wenig sichtbare Form des Engagements sei ein wesentliches Fundament der Parteiarbeit. Treue, Verlässlichkeit und Haltung seien Werte, die eine Partei langfristig tragen. Zugleich wurde der Dank ausdrücklich auf das private Umfeld der Jubilare ausgeweitet. Politisches Ehrenamt bedeute Zeitaufwand und persönliche Einsatzbereitschaft, die ohne Rückhalt in der Familie vielfach nicht möglich wären. Kreisvorsitzender Jochen Klenner unterstrich in seinem Beitrag die prägende Rolle der langjährigen Mitglieder für die Entwicklung des Kreisverbandes. Ihre Erfahrung, ihre Standhaftigkeit und ihre Verbundenheit mit den Grundwerten der CDU hätten dazu beigetragen, dass die Partei in Mönchengladbach über Jahrzehnte hinweg eine verlässliche politische Kraft geblieben sei: „Beständigkeit, Treue und Durchhaltevermögen sind gerade in bewegten Zeiten wichtige Eigenschaften, für die unsere Geehrten vorbildlich stehen“, so Klenner. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurden persönlich ausgezeichnet: Ingeborg Fastenrath-Wlaschek, Marianne Hackstein, Kurt Croonenbroek, Gerd Schiemann und der langjährige CDU-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bunkowitz. Unter den geehrten Mitgliedern mit 50-Jahren in der Union waren auch der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Fred Hendricks und der ehemalige Landtagsabgeordnete Michael Schroeren. Die Veranstaltung bot neben der offiziellen Ehrung Raum für persönliche Gespräche und den gemeinsamen Rückblick auf politische Wegmarken der vergangenen Jahrzehnte. Mit der Auszeichnung der Jubilare verband die CDU Mönchengladbach ihren ausdrücklichen Dank für langjährige Treue, kontinuierliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung für Stadt und Partei zu übernehmen. Sehen Sie hier alle Bilder der Veranstaltung!
von Tanja Jordans 2. März 2026
Der Bundesparteitag der CDU Deutschlands hat Maßnahmen beschlossen, mit denen Bau- und Genehmigungsverfahren spürbar beschleunigt werden sollen. Ziel ist es, Planungsprozesse zu vereinfachen und Bauvorhaben schneller auf den Weg zu bringen. Konkret geht es um Schritte zur Straffung von Bauverfahren sowie um Regelungen, die Genehmigungsprozesse zeitlich verbindlicher strukturieren sollen. Diese Beschlüsse sind Teil des von der CDU beschlossenen Kurswechsels am Wohnungsmarkt, der schnelleres und einfacheres Bauen betont. Für die MIT Mönchengladbach betreffen diese Entscheidungen zentrale Rahmenbedingungen für den Mittelstand. Gerade für Unternehmen im Bau-, Handwerks- und Immobilienbereich sind verlässliche und zügige Verfahren ein entscheidender Standortfaktor. Dr. Matthias Johnen, Kreisvorsitzender der MIT Mönchengladbach, erklärt: „Planungssicherheit und klare Fristen sind für Investitionen entscheidend. Wenn Verfahren effizienter werden, stärkt das auch die wirtschaftliche Dynamik vor Ort.“ Simon Schmitz, Mitglied des Bundesvorstands der MIT, ergänzt: „Mit den Beschlüssen zum schnelleren Bauen setzt der Parteitag ein deutliches Signal für mehr Tempo bei Planungs- und Genehmigungsprozessen. Nun kommt es auf die konkrete Umsetzung an.“ Zugleich gibt es positive Nachrichten aus dem Bezirksverband: In der vergangenen Woche wurde Michael Weigand aus Mönchengladbach zum Mitgliederbeauftragten der MIT Niederrhein gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende der MIT Mönchengladbach übernimmt damit Verantwortung auf Bezirksebene und stärkt die Vernetzung innerhalb der Organisation. Dr. Matthias Johnen erklärt dazu: „Mit Michael Weigand übernimmt ein engagierter Vertreter aus Mönchengladbach eine wichtige Aufgabe im Bezirksverband. Das ist ein starkes Zeichen für die gute Arbeit unserer MIT vor Ort.“ Michael Weigand betont: „Mitgliederarbeit ist die Grundlage einer lebendigen Interessenvertretung. Unser Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer noch stärker einzubinden und neue Mitglieder für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu gewinnen.“ Die MIT Mönchengladbach verbindet damit wirtschaftspolitische Impulse auf Bundesebene mit einer personellen Stärkung in der Region.
21. Februar 2026
„Verantwortung verpflichtet“ – unter dieser Überschrift steht der Bundesparteitag der CDU an diesem Wochenende in Stuttgart. 1001 Delegierte aus ganz Deutschland sind dabei – darunter 4 aus Mönchengladbach: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner sowie der Kreisvorsitzende der Jungen Union Alexander Lodes. „Wir wollen in herausfordernden Zeiten Verantwortung übernehmen - mit Zuversicht, Reformkraft und Geschlossenheit“, fasst Jochen Klenner die Eindrücke des ersten Parteitags zusammen. Das starke Ergebnis von 91,17% bei der Wiederwahl des Vorsitzenden Friedrich Merz sei dafür ein starkes Zeichen gewesen. Erstmals als Beisitzer im Bundesvorstand gewählt wurde der NRW-Finanzminister aus dem Nachbarkreis Viersen Dr. Marcus Optendrenk. Der Parteitag setzte am Freitag mit dem Leitantrag zum Thema Wohnen auch starke inhaltliche Akzente: „In den Debatten in Berlin geht es häufig nur um Mietregulierung, die CDU will daher eine bessere Angebotspolitik, Bürokratieabbau und Eigentumsförderung voranbringen“, nennt Krings die Ziele des Antrags. Am Wochenende stehen die Antragsberatungen zu zahlreichen weiteren inhaltlichen Themen an – mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Newsletters.
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