HITZESCHUTZ FÜR MÖNCHENGLADBACHER KRANKENHÄUSER: KRINGS, KLENNER UND ODERMATT SEHEN GROSSE CHANCEN DURCH NEUES FÖRDERPROGRAMM
Die heißen Wochen dieses Sommers haben auch in den Mönchengladbacher Krankenhäusern gezeigt, wie wichtig wirksamer Hitzeschutz für Patienten und Beschäftigte ist. Mit dem jetzt gestarteten Krankenhaustransformationsfonds eröffnen Bund und Land den Kliniken neue Möglichkeiten für umfangreiche Investitionen. Maßnahmen wie Klimatisierung, moderne Lüftungstechnik, Verschattung und weiterer Kälte- und Hitzeschutz können dabei im Rahmen förderfähiger Transformationsvorhaben ausdrücklich berücksichtigt werden. Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings und die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Jochen Klenner und Vanessa Odermatt sehen darin eine große Chance für die vier Mönchengladbacher Krankenhausstandorte.
„Die vergangenen Wochen haben noch einmal sehr konkret gezeigt, dass Hitzeschutz in Krankenhäusern keine Komfortfrage ist“, erklären Odermatt, Krings und Klenner. „Gerade kranke, ältere oder geschwächte Menschen leiden besonders unter hohen Temperaturen. Gleichzeitig müssen Ärzte, Pflegekräfte und alle anderen Beschäftigten auch an sehr heißen Tagen unter guten Bedingungen arbeiten können. Deshalb ist es richtig, dass Nordrhein-Westfalen bei den anstehenden Investitionen einen deutlichen Schwerpunkt auf Klimaanpassung legt.“
Für die nordrhein-westfälischen Plankrankenhäuser stehen über die zehnjährige Laufzeit des Krankenhaustransformationsfonds insgesamt rund 7,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Bis zu 90 Prozent der anerkannten förderfähigen Kosten können durch Bund und Land finanziert werden. Ein Drittel der bewilligten Landesmittel zur Kofinanzierung soll für Maßnahmen zur Klimaanpassung eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Lüftungstechnik, Dämmung, Verschattung, Hochwasserschutz, Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie Kälte- und Hitzeschutz einschließlich Klimatisierung. „Das ist eine sehr konkrete Verbindung von Krankenhausmodernisierung und Hitzeschutz“, betonen Klenner und Odermatt. „Wenn Krankenhäuser ihre Strukturen ohnehin verändern und investieren, ist es sinnvoll, ihre Gebäude gleichzeitig besser auf hohe Temperaturen und andere extreme Wetterlagen vorzubereiten.“
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hebt dabei die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern hervor: „Eine zukunftsfeste Krankenhausversorgung ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Reform der Krankenhausstrukturen muss deshalb auch mit den notwendigen Investitionen verbunden werden. Mit dem Transformationsfonds stellen Bund und Länder hierfür über viele Jahre erhebliche Mittel bereit. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, damit die Krankenhäuser notwendige Veränderungen auch tatsächlich umsetzen können.“
„Die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen setzt auf Qualität, Spezialisierung und langfristig tragfähige Strukturen. Wenn sich Krankenhäuser auf den Weg machen und ihre Angebote neu ausrichten, müssen die dafür notwendigen Investitionen auch finanziell unterstützt werden. Genau dafür ist dieser Fonds gedacht. Für uns ist entscheidend, dass die Menschen in Mönchengladbach auch künftig auf eine hochwertige und gut erreichbare medizinische Versorgung vertrauen können. Unsere Krankenhäuser leisten dafür jeden Tag unverzichtbare Arbeit. Deshalb sollten sie die neuen Fördermöglichkeiten intensiv prüfen und geeignete Zukunftsprojekte auf den Weg bringen“, so Odermatt und Klenner.
Das Förderverfahren für die erste Förderperiode ist jetzt gestartet. Die Krankenhausträger können entsprechende Vorhaben vorbereiten und Förderanträge stellen. Für die aktuelle Förderperiode gilt eine Frist bis zum 1. Januar 2027. Weitere Förderaufrufe sind vorgesehen. Der Krankenhaustransformationsfonds hat eine Laufzeit von 2026 bis 2035 und wird gemeinsam von Bund und Ländern finanziert.










