Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel

CDU Mönchengladbach • 19. März 2020

-es gilt das gesprochene Wort-

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen.

Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie - und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-
Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können.

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern dass ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu aller erst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren.
Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können.

Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden - aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern - und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Der gutgemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.

von Tanja Jordans • 2. Oktober 2026
Kennenlernen, ins Gespräch kommen, probieren… Beim Interkulturellen Straßenfest auf dem Rheydter Marktplatz haben sich zahlreiche Vereine, Initiativen und Einrichtungen präsentiert und ihre Angebote vorgestellt. Wir haben viele Stände besucht, über die Arbeit vor Ort gesprochen und natürlich auch das eine oder andere Selbstgemachte aus verschiedenen Ländern und Kulturen probiert.  Danke an alle Vereine, Initiativen, Helfer und Organisatoren für dieses schöne Familienfest und das Engagement in unserer Stadt das ganze Jahr über.
von Tanja Jordans • 2. Oktober 2026
die aktuelle politische Lage beschäftigt und besorgt uns alle. Die Entwicklungen in Berlin, die jüngsten Wahlergebnisse und die Frage, welche Schlussfolgerungen wir daraus für die CDU ziehen müssen, sorgen auch bei uns in Mönchengladbach zurecht für Diskussionen. Deshalb möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und unseren Mitgliedern die Gelegenheit zu einem offenen Austausch geben. Wir wollen dabei hören, was Sie bewegt, welche Fragen Sie haben, was Sie kritisch sehen wird und vor allem welche Erwartungen und Vorschläge Sie in Richtung unserer Parteispitzen in Berlin und Düsseldorf haben.  Mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings haben wir zugleich die Möglichkeit, Informationen und Einschätzungen zur aktuellen Lage in Berlin aus erster Hand zu bekommen. Vor allem aber soll an diesem Vormittag Zeit für Fragen, Einschätzungen und Anregungen sein. Wir möchten zuhören, diskutieren und gemeinsam darüber sprechen, was unsere CDU jetzt braucht. Dazu laden wir herzlich ein. Termin: Samstag 10. Oktober 2026 Ort: Haus Loers, Mürrigerstraße 17, Venn Zeit: 10:00 – 12:00 Wir haben ein Frühstück organisiert. Daher bitten wir zur organisatorischen Planung um Anmeldung an info@cdu-mg.de Wir freuen uns auf einen guten Austausch.
von Tanja Jordans • 2. Oktober 2026
Kleingärten sind weit mehr als ein Stück Grün mitten in der Stadt. Sie sind Orte der Erholung und Begegnung, leisten einen wichtigen Beitrag für Natur und Umwelt und leben vor allem vom großen ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder. Wie vielfältig und lebendig das Kleingartenwesen in Mönchengladbach ist, zeigte sich jetzt wieder bei der feierlichen Preisverleihung des 75. Kleingartenwettbewerbs. Rund 100 Gäste kamen dazu in den Räumlichkeiten der mags zusammen. Kreisverbandsvorsitzender Thomas Dedters begrüßte die Teilnehmer und dankte für die Unterstützung der Kleingärtner in Mönchengladbach. In unserer Stadt gibt es 51 Kleingartenanlagen mit einer Gesamtfläche von rund 1,2 Millionen Quadratmetern, die öffentlich zugänglich sind. Die CDU war bei der Feierstunde mit Ehrenoberbürgermeisterin Monika Bartsch , den beiden Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner , dem CDU-Sprecher in der Bezirksvertretung West Sebastian Leppert , dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Süd Michael Dejosez sowie dem ehemaligen Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners vertreten. Ein besonderer Programmpunkt des Abends war der Rückblick von Heinz-Josef Claßen , der viele Jahre an der Spitze der Mönchengladbacher Kleingärtner stand und heute Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes ist. Mit zahlreichen Bildern und Anekdoten erinnerte er an die Geschichte der Sieger-Wanderpokale und die Entwicklung des Wettbewerbs seit 1949. Bei der diesjährigen Hauptwertung gab es eine Besonderheit: In der Gruppe A teilen sich erstmals vier Vereine den ersten Platz – der KGV Pesch, der KGV Vorster Busch, der KGV Windberg und der KGV Zum Burggrafen . Die CDU Mönchengladbach gratuliert allen Gewinnern und Teilnehmern des Wettbewerbs: „Unsere Kleingärten sind grüne Oasen, aber vor allem Orte echter Gemeinschaft. Hier kommen Generationen zusammen, Nachbarschaft wird gelebt und gleichzeitig viel für Natur und Artenvielfalt getan. Hinter all dem stehen Menschen, die unzählige Stunden ehrenamtlich investieren. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung und Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt dem Kreisverband Mönchengladbach der Gartenfreunde und allen, die den Wettbewerb und die Preisverleihung organisiert haben.“
von Tanja Jordans • 2. Oktober 2026
Der „Internationale Tag der älteren Menschen“ am 1. Oktober sollte für die Senioren-Union MG ein Tag des Zuhörens werden. Unser geplanter Infostand auf dem Giesenkirchener Markt fiel allerdings dem Dauerregen zum Opfer. Unser Anliegen ist deshalb aber keineswegs ins Wasser gefallen! Wir haben unsere Mitglieder gebeten, drei Fragen zu beantworten: 1. Was würden Sie in Mönchengladbach verändern, wenn Sie heute Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister wären? 2. Was fehlt Ihnen in Mönchengladbach, damit Sie hier noch lieber und besser leben? 3. Was läuft in Mönchengladbach schon gut - und sollte unbedingt erhalten bleiben? Die Antworten werden nun ausgewertet und thematisch gebündelt. Gleichzeitig wollen wir die Fragen weitertragen und mit älteren Menschen in unserem persönlichen Umfeld, bei Nachbarn, Freunden und Bekannten ins Gespräch kommen. Die Ergebnisse sollen in unsere kommunalpolitische Arbeit einfließen und auch in die Politik eingebracht werden.  Denn gute Politik beginnt damit, dass man den Menschen zuhört. Wir wollen deshalb nicht nur über Seniorinnen und Senioren sprechen - sondern mit ihnen.
28. September 2026
Die CDU Mönchengladbach bedauert die Entscheidung über die nationale Olympia-Bewerbung – wünscht nun aber „München“ viel Erfolg für die internationale Entscheidung. Der Kreisvorsitzende Jochen Klenner sagte: „Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, Olympische Spiele mit Nordrhein-Westfalen und Hockey auch direkt vor unserer Haustür in Mönchengladbach zu erleben. Die Zustimmung für die Bewerbung war bei uns in der Stadt und in ganz NRW groß. Solche Sportereignisse sind weit mehr als ein paar Wochen Spitzensport – sie können dem Breitensport, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch der Infrastruktur einen nachhaltigen Schub geben. Wir können auf diese Bewerbung wirklich stolz zurückblicken. Nordrhein-Westfalen hat gekämpft, ein starkes Konzept vorgelegt und gerade in den möglichen Olympiastädten einen riesigen Zuspruch der Menschen erlebt. Wir haben mit vielen bestehenden Sportstätten geworben und mit der Idee, Olympische Spiele für möglichst viele Zuschauer erlebbar zu machen. Unsere starke Bewerbung hat auch dazu beigetragen, dass die Mitbewerber ihrerseits alles geben mussten. Jetzt hat München knapp gewonnen. Der starke Wettbewerb zwischen zwei überzeugenden Bewerbungen sollte aber vor allem eines bewirken: dass Deutschland am Ende mit einer wirklich erstklassigen Bewerbung ins internationale Rennen geht. Dann drücken wir gemeinsam die Daumen, dass Olympia nach München und damit wieder nach Deutschland kommt.
17. September 2026
Was für ein schöner Abend beim "Sound of Schmölderpark". Musik unter freiem Himmel, ein voller Park, viele Begegnungen und eine richtig gute Stimmung: Der Schmölderpark hat wieder einmal gezeigt, was für ein besonderer Ort er für Rheydt und ganz Mönchengladbach ist. Ein ganz besonderer Dank gilt dem "Förderverein Schmölderpark" rund um den Vorsitzenden Andreas Pillen und die ganze Mannschaft, die diesen Abend mit viel Engagement organisiert und möglich gemacht haben. Solches ehrenamtliches Engagement sorgt dafür, dass aus einem Park ein Ort der Begegnung wird, an dem Menschen gerne zusammenkommen. Und genau das macht den „Sound of Schmölderpark“ aus. Ein paar Eindrücke, Musik und Stimmen des Abends gibt es in dem kurzen Video:
17. September 2026
Ein ganz besonderes Schützenfest liegt hinter Wickrath – und für die CDU Mönchengladbach gab es in diesem Jahr einen zusätzlichen Grund zur Freude: Mit unserer Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt stand eine engagierte Christdemokratin als Schützenkönigin im Mittelpunkt der Festtage. Vanessa Odermatt ist seit vielen Jahren fest im Mönchengladbacher Brauchtum verwurzelt und seit 1994 im Sommerbrauchtum aktiv. Gemeinsam mit ihren Ministern Yvonne Wienen und Dennis Ufer repräsentierte sie die Wickrather Schützengesellschaft in einem Schützenjahr, das mit vielen Begegnungen, Musik und gelebter Gemeinschaft seinen Höhepunkt fand. Auch das wechselhafte Wetter konnte der Stimmung keinen Abbruch tun: Die Wickrather Schützen reagierten flexibel, und am Sonntag konnte nach dem Regen ein sehenswerter Festzug mit Parade stattfinden. Gerade der Sonntagnachmittag zeigte dabei, wie sehr das Brauchtum Menschen und Freundeskreise miteinander verbindet. Zahlreiche Freunde der CDU waren zum Empfang nach Wickrath gekommen und marschierten anschließend gemeinsam mit den Schützen durch den Ort. Mit dabei waren Freunde und Kollegen aus dem Landtag, dem Bundestag und dem Mönchengladbacher Stadtrat ebenso wie zahlreiche Vertreter befreundeter Schützenbruderschaften und des Karnevals. Die enge Verbindung zwischen Sommer- und Winterbrauchtum wurde auch im Königshaus sichtbar: Viele Ehrendamen von Vanessa Odermatt sind bei den Karnevalsfreunden Schwarz-Gold Odenkirchen zu Hause. Gastbruderschaften aus Giesenkirchen, Geistenbeck, Wanlo, Wickrathhahn, Hockstein und Tackhütte begleiteten das Fest.
14. September 2026
 Das Kunstwerk „Münster“, des Mönchengladbacher Künstlers Thomas Virnich ist dank glücklicher Umstände vor der Zerstörung bewahrt worden. Unser Senioren-Union-Mitglied Thomas Klein wurde vom Abrissunternehmen auf das Werk aufmerksam gemacht und setzte sich dafür ein, dass die Skulptur gerettet und dem Münsterbauverein übergeben wurde. Am Sontag, den 13.09.2026, fand die feierliche Übergabe des Kunstwerkes statt. Die Vorsitzende des Münsterbauvereins, Anne Baus, begrüßte die zahlreichen Gäste. Zu Beginn wurde ein Film gezeigt, in dem das „Münster“ symbolisch wie ein Puzzle wieder zusammengesetzt wurde. Für das dreiteilige Werk verwendete Thomas Virnich Ton und Eisen. Zum Abschluss wird das „Münster“ durch zwei Eisenhüllen verschlossen, sodass der Blick auf das Innere nicht mehr möglich ist. Thomas Virnich Arbeiten beschäftigen sich mit Gegensätzen wie Innen und Außen, Vergangenheit und Gegenwart sowie Zerstörung und Neubeginn. Thomas Klein erläuterte den Gästen in einer persönlichen Kunstinterpretation die Bedeutung und Wirkung der Skulptur. Auch die stellvertretende Oberbürgermeisterin Frau Gülistan Yüksel würdigte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Kunstwerkes und dessen Rettung vor der Zerstörung. Wie schön, dass dieses besondere Werk durch das Engagement unseres Senioren-Union Mitglieds Thomas Kein gerettet werden konnte und nun auf einem Natursteinsockel vis-à-vis dem Münster seinen neuen Platz gefunden hat!
14. September 2026
Am Freitag, den 11. September, war die Senioren-Union Mönchengladbach mit einer Gruppe zu Gast auf dem SMS Campus in Mönchengladbach. Rund 2.400 Mitarbeitende arbeiten hier in modernen Verwaltungsgebäuden und großen Werkshallen. Besonders beeindruckt waren wir von den hochmodernen Arbeitsplätzen, der großzügigen „Plaza“ als Treffpunkt und Veranstaltungsbereich sowie den modernen Konferenz- und Lounge-Bereichen. Auch die Kantine kann sich sehen lassen: 700 bis 900 frisch zubereitete Mahlzeiten werden dort täglich ausgegeben – gesund und abwechslungsreich. Unsere freundliche und sehr kompetente Begleiterin Desiree Schmitz führte uns informativ durch das Verwaltungsgebäude. Anschließend gab uns Timo Stiels spannende Einblicke in die mechanische Fertigung und Montage. Riesige Kräne, Maschinen sowie große Dreh-, Bohr- und Fräszentren ließen uns staunen. Hier wird an fünf Tagen in drei Schichten gearbeitet. Besonders interessant: SMS ist international in 5 Werken tätig, unter anderem auch in China und Indien vertreten. Es war ein spannender, informativer und wirklich beeindruckender Vormittag! Ein herzliches Dankeschön an Desiree Schmitz, Timo Stiels und das gesamte SMS-Team für die tolle Führung und die vielen interessanten Einblicke.
11. September 2026
Die Grundschule Beckrath wird als eine von nur 14 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen zur „NRW-Sportgrundschule“ ausgezeichnet. Damit wird das besondere Engagement der Schule für Bewegung und Sport gewürdigt. Vor allem der Schwimmunterricht nimmt bereits heute einen hohen Stellenwert ein. Als NRW-Sportgrundschule kann die Schule künftig Kinder noch stärker für Bewegung begeistern, sportliche Talente frühzeitig erkennen und fördern sowie die Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen weiter ausbauen.  Die CDU Mönchengladbach gratuliert der Grundschule Beckrath herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!
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