Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel

CDU Mönchengladbach • 19. März 2020

-es gilt das gesprochene Wort-

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen.

Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie - und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-
Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können.

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern dass ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu aller erst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren.
Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können.

Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden - aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern - und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Der gutgemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.

von Tanja Jordans 9. Juli 2026
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtbezirks West im Jägerhof in Rheindahlen haben die Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt. Nach vielen Jahren an der Spitze des Stadtbezirks trat der bisherige Vorsitzende Sebastian Leppert nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden an. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Ratsherr Markus Spinnen. Spinnen vertritt seit vielen Jahren den Wahlkreis Rheindahlen im Rat der Stadt Mönchengladbach und hat den Ortsverband Rheindahlen über einen langen Zeitraum als Vorsitzender geprägt. Mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung und seiner engen Verbundenheit zum Stadtbezirk übernimmt er nun die Leitung des CDU-Stadtbezirks West. Komplettiert wird der neu gewählte Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Sebastian Leppert und Michael Eßer. Als Mitgliederbeauftragter wurde Patrick Palmen gewählt, das Amt des Schriftführers übernimmt Dirk Ritter. Unterstützt wird der Vorstand zudem von den gewählten Beisitzerinnen und Beisitzern: Udo Gerards, Marcus Pleic´, Ralf Bender, Tobias Delbeck, Sophia Doerenkamp, Peter Feron, Manfred Langen und Jan Hartwich. Der neue Vorsitzende Markus Spinnen bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, die erfolgreiche Arbeit des Stadtbezirks gemeinsam mit dem neuen Vorstand fortsetzen zu wollen. Dabei sollen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie eine starke Verankerung der CDU in den westlichen Stadtteilen weiterhin im Mittelpunkt stehen. Ein besonderer Dank galt Sebastian Leppert für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender des Stadtbezirks. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche politische und organisatorische Impulse gesetzt. Umso erfreulicher ist es, dass er dem Vorstand auch künftig als stellvertretender Vorsitzender mit seiner Erfahrung und seinem Engagement erhalten bleibt.
9. Juli 2026
Nach fast genau einem Jahr können sich die Kinder in Hardt und Umgebung (teilweise kommt Besuch auch aus dem Kreis Viersen) freuen, denn die neue Rutschbahn ist aufgestellt und wieder freigegeben. Aber nicht nur das: auch eine neue Schaukel, ein neues Karussell, eine neue Wippe, „Wippe-Pferde“, ein „Balancier-Kreisel“ und ein neuer Sandkasten laden umgeben von Spielsand zum Spielen ein. Im Juli 2025 musste die alte Rutschbahn gesperrt und demontiert werden. Wiederholte Nachfragen aus der Nachbarschaft Piperlohof über die Hardter CDU an die Fachbereiche der Stadtverwaltung führten dazu, dass nach Bestellung mit langer Lieferdauer, Verzögerungen bei der mags durch andere Projekte sowie Umgestaltungen (u.a. Ersatz des alten Sandkastens) und Befestigungsarbeiten fast genau ein Jahr bis zur Fertigstellung verging. Aber nun ist es soweit und der einzige Spielplatz auf der nördlichen Seite der Tomper/Vorster Straße in Hardt kann wieder genutzt werden. DANKE an Nicole Hoffmann Fachbereich Kinder, Jugend und Familie / Abteilung Jugendpflege und Prävention bei der Stadt Mönchengladbach und die mags als ausführende Firma für die herrliche Gestaltung. Das Warten hat sich gelohnt. DANKE sagen auch Kaspar Fuchs (Bezirksvertretung Nord), Michael Fischer (Ratsherr für Hardt) und Ralf Hennekes (Vorsitzender der CDU Hardt).
8. Juli 2026
Viele Begegnungen, gute Gespräche und neue Impulse. Solche Tage zeigen, wie wichtig persönlicher Austausch, gemeinsames Nachdenken und der offene Blick auf die Herausforderungen unseres Landes sind. Danke für viele gute Gespräche und Begegnungen! 
8. Juli 2026
Einen eindrucksvollen und zugleich besinnlichen Nachmittag verbrachten die Mitglieder der Senioren-Union am Montagnachmittag auf dem Evangelischen Friedhof Rheydt. Unter der fachkundigen Leitung von Pastor Olaf Nöller begab sich die Gruppe auf eine spannende Entdeckungsreise über einen der ältesten Friedhöfe Mönchengladbachs. Seit 1822 ist der Friedhof an der Nordstraße Begräbnisstätte der evangelischen Kirchengemeinde und zugleich ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte. Historische Grabstätten, wie z. B. der Familien: Scharmann, Schött, Bresges, Zoppenbroich, Schmölder, Froriep, Dilthey, Balke usw., beeindruckende Denkmäler, die Gedächtnishalle und der wunderschöne alte Baumbestand machten den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis. Mit viel Engagement und zahlreichen interessanten Geschichten ließ Pastor Nöller die Vergangenheit lebendig werden. Dabei wurde deutlich, dass dieser Friedhof weit mehr ist als ein Ort des Abschieds. Er ist eine grüne Oase mitten in Rheydt – ein Ort der Ruhe, der Erinnerung, der Hoffnung und der Begegnung. Den gelungenen Nachmittag ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen im liebevoll ehrenamtlich geführten Friedhofscafé in geselliger Runde ausklingen.  Ein herzlicher Dank gilt Pastor Olaf Nöller für die informative Führung.
8. Juli 2026
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings ruft politik- und medieninteressierte Jugendliche aus Mönchengladbach und der Region zur Teilnahme am Jugendmedienworkshop 2026 im Deutschen Bundestag auf. Unter dem Titel „Alles. Gleichzeitig. Überall. Jung sein zwischen Krise und Zukunft“ findet der Workshop vom 1. bis 7. November 2026 in Berlin statt. Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. insgesamt 25 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren zu einer einwöchigen Workshop-Woche in die Hauptstadt ein. „Der Workshop bietet jungen Menschen aus Mönchengladbach eine besondere Gelegenheit, politische Prozesse hautnah zu erleben und eigene journalistische Beiträge zu erstellen“, betont Krings. Unter der Schirmfrauschaft der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Josephine Ortleb, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in den parlamentarischen Alltag, führen Gespräche mit Abgeordneten und Fachleuten und arbeiten an einem eigenen multimedialen Online-Dossier. Ziel des Programms ist es, Jugendlichen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven eine intensive Auseinandersetzung mit Politik, Medien und gesellschaftlichen Fragen zu ermöglichen. Bewerbungen sind vom 7. Juli bis 5. August 2026 unter www.bpb.de/jugendmedienworkshop möglich.
von Tanja Jordans 7. Juli 2026
Bei bestem Sommerwetter fand am vergangenen Sonntag das diesjährige Sommerfest des CDU-Stadtbezirks West im Pfarrheim Broich-Peel statt. Zahlreiche Mitglieder, Familien, Freunde sowie Gäste aus Politik und dem Vereinsleben nutzten die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen. Bei kühlen Getränken und Leckerem vom Grill standen vor allem der persönliche Austausch und die guten Gespräche im Mittelpunkt. Vertreter aus den Ortsverbänden Rheindahlen, Wickrath und Holt/Hehn sowie Mandatsträger aus Stadtbezirk, Stadtrat und Landtag kamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und tauschten sich über aktuelle Themen und Anliegen aus. Das Sommerfest bot eine schöne Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Die positive Resonanz aller Gäste hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für ein lebendiges Miteinander ist. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.
3. Juli 2026
Liebe Mitglieder und Freunde der CDU Mönchengladbach, diese Woche macht deutlich, vor welchen ernsten Herausforderungen unsere Stadt steht. Die vorläufige Haushaltssperre zeigt, wie angespannt die finanzielle Lage Mönchengladbachs ist. Gleichzeitig ist die Insolvenz des Traditionsunternehmens Gothe ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort und für viele Beschäftigte, Familien und Partnerbetriebe in unserer Stadt. Umso wichtiger sind jetzt verlässliche politische Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, Unternehmen entlasten und Arbeitsplätze sichern. Dazu gehören die Reformen und Entlastungen auf Bundesebene. Daneben geht es in der heutigen Ausgabe um Themen, die den Zusammenhalt und die Stärke unserer Stadt zeigen: die hohe Belastung der Notaufnahmen während der Hitzewelle, 125 Jahre Berufsfeuerwehr, wirtschaftlicher Austausch beim IHK-Sommerfest, die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt und der 90. Geburtstag unserer ehemaligen Bezirksvorsteherin von Wickrath Marianne Beckers. All diese Themen verbindet eine gemeinsame Aufgabe: Mönchengladbach auch in schwierigen Zeiten verlässlich zu gestalten, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke zu sichern und den Einsatz der vielen Menschen zu würdigen, die unsere Stadt tragen. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende. Viele Grüße! Jochen Klenner +++PRESSEMITTEILUNGEN/STELLUNGNAHMEN KOALITIONSAUSSCHUSS BRINGT WICHTIGE ENTLASTUNGEN UND REFORMEN AUF DEN WEG Dr. Günter Krings: Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, begrüßt die im Koalitionsausschuss vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Beschlüsse seien ein wichtiger Schritt, um Wachstum zu fördern, Bürokratie abzubauen und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen spürbar zu entlasten... GOLDENE BLUME VON RHEYDT CDU Mönchengladbach: Die CDU Mönchengladbach gratuliert Dr. Antje von Dewitz zur „Goldenen Blume von Rheydt“. Der älteste deutsche Umweltschutzpreis (seit 1967) verbindet Tradition und Moderne und wurde am Abend im SMS-Campus verlieren. Als Geschäftsführerin von VAUDE steht Dr. Antje von Dewitz für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften in der Textil- und Outdoorbranche... HITZEWELLE UND MÖNCHENGLADBACHER NOTAUFNAHMEN Dr. Günter Krings und Jochen Klenner: Die Hitzewelle hat auch die Notaufnahmen in Mönchengladbach stark gefordert. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings und der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner haben deshalb jetzt die Kliniken Maria Hilf besucht... MIT MÖNCHENGLADBACH: HAUSHALTSSPERRE IST WECKRUF - FREIWILLIGE LEISTUNGEN JETZT KONSEQUENT AUF DEN PRÜFSTAND STELLEN MIT Mönchengladbach: Die von der Stadt angekündigte Haushaltssperre macht nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Mönchengladbach deutlich, wie ernst die finanzielle Lage der Stadt inzwischen ist. Angesichts der sich abzeichnenden Defizite müsse die Kommunalpolitik jetzt ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Haushaltsführung gerecht werden... 125 JAHRE BERUFSFEUERWEHR MÖNCHENGLADBACH CDU Mönchengladbach: Seit 1901 steht die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach für Schutz, Hilfe und Verantwortung in unserer Stadt. Was damals mit einer kleinen Anfangsorganisation begann, ist heute eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr für eine Großstadt mit mehr als 270.000 Einwohnern... VORTRAGSVERANSTALTUNG: DISKUSSIONSABEND NGOS IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN DEMOKRATIEFÖRDERUNG UND PARTEIPOLITIK KPV Mönchengladbach: Ergebnis der Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung waren die Erkenntnisse, dass die Verwendung staatlicher Fördergelder seitens der NGOs oftmals intransparent bleibt. Einige staatlich geförderte NGOs verfolgen weitgehend abstruse Ziele und politische Entscheidungen werden mittlerweile nachhaltig und zielgerichtet von parteipolitisch links-grün einzuordnenden NGOs beeinflusst – ohne dass dies bekannt wird... MARIANNE BECKERS FEIERT 90. GEBURTSTAG Senioren-Union Mönchengladbach: Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, liebe Marianne Beckers – mit Chic, Pumps und ganz viel Schwung! 🎶👠 90 Jahre jung – und stilvoll wie eh und je! Liebe Marianne Beckers, zu diesem besonderen Geburtstag gratuliert die Senioren-Union Mönchengladbach von Herzen... SOMMERFEST DER IHK MITTLERER NIEDERRHEIN Jochen Klenner: Starke Stimmen aus Mönchengladbach für einen starken Niederrhein. Beim Sommerfest der IHK Mittlerer Niederrhein auf dem Gelände der Landesgartenschau in Neuss waren viele Unternehmer und weitere Mönchengladbacher dabei... Gerne informieren wir Sie regelmäßig über unsere anstehenden Veranstaltungen sowie Reisen und Tagesfahrten. Terminübersicht
3. Juli 2026
Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, begrüßt die im Koalitionsausschuss vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Beschlüsse seien ein wichtiger Schritt, um Wachstum zu fördern, Bürokratie abzubauen und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen spürbar zu entlasten. „Deutschland braucht dringend wieder mehr wirtschaftliche Dynamik. Mit den jetzt vereinbarten Maßnahmen schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen, stärken Investitionen und entlasten insbesondere kleine und mittlere Einkommen. Davon profitieren auch viele Betriebe und Beschäftigte in Mönchengladbach. Hätten wir im letzten Jahrzehnt nur die Hälfte des Wirtschaftswachstums der USA gehabt, hätten unsere Bürgerinnen und Bürger mehr Geld zur Verfügung und unser Staat 50 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen“, erklärt Krings. Zu den zentralen Beschlüssen zählen unter anderem eine Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen, der weitere Abbau bürokratischer Berichtspflichten sowie Reformen zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren. Auch auf dem Arbeitsmarkt sollen flexiblere Regelungen und der konsequente Kampf gegen Sozialmissbrauch dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Landes zu stärken. „Gerade unsere mittelständischen Unternehmen brauchen weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit. Wer investiert, Arbeitsplätze schafft und Verantwortung übernimmt, muss sich auf verlässliche politische Rahmenbedingungen verlassen können. Dafür setzen wir uns als Union ein“, so Krings. Der Bundestagsabgeordnete betont zugleich, dass die Koalition in den kommenden Wochen weitere wichtige Vorhaben vorantreiben werde. Dazu gehören unter anderem Entscheidungen zu den Bereichen Haushalt, Infrastruktur, Gesundheit, Rente, Energie sowie zur weiteren Modernisierung des Wirtschaftsstandorts.  „Die Herausforderungen sind groß. Umso wichtiger ist es, jetzt entschlossen zu handeln. Mit den Beschlüssen des Koalitionsausschusses setzen wir den eingeschlagenen Kurs fort, Deutschland wieder wettbewerbsfähiger zu machen und die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und sichere Arbeitsplätze zu schaffen“, so Krings abschließend.
3. Juli 2026
Seit 1901 steht die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach für Schutz, Hilfe und Verantwortung in unserer Stadt.  Was damals mit einer kleinen Anfangsorganisation begann, ist heute eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr für eine Großstadt mit mehr als 270.000 Einwohnern. Feuerwehr ist weit mehr als Brandbekämpfung. Sie bedeutet Rettungsdienst, technische Hilfe, Katastrophenschutz, Spezialaufgaben, Prävention, Ausbildung und ständige Einsatzbereitschaft – rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres. Einige dieser vielfältigen Aufgaben wurden heute bei der Jubiläumsfeier eindrucksvoll vorgestellt. 125 Jahre Berufsfeuerwehr sind deshalb vor allem ein Anlass, Danke zu sagen: für Professionalität, Verlässlichkeit, Mut und Teamgeist. Unsere Feuerwehr ist da, wenn Menschen in Not sind. Sie sorgt für Sicherheit, wenn andere Hilfe brauchen. Und sie gibt unserer Stadt das gute Gefühl, sich auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen zu können. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – und großen Respekt allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, hauptamtlich wie ehrenamtlich, sowie allen Hilfsorganisationen, die gemeinsam für die Sicherheit in Mönchengladbach einstehen.
3. Juli 2026
Die von der Stadt angekündigte Haushaltssperre macht nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Mönchengladbach deutlich, wie ernst die finanzielle Lage der Stadt inzwischen ist. Angesichts der sich abzeichnenden Defizite müsse die Kommunalpolitik jetzt ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Haushaltsführung gerecht werden. Für die MIT steht fest: In einer Situation, in der der finanzielle Handlungsspielraum immer kleiner wird, dürfen auch freiwillige Leistungen kein Tabu sein. Alle Ausgaben müssen daraufhin überprüft werden, ob sie notwendig, finanzierbar und dauerhaft tragfähig sind. Der Vorsitzende der MIT Mönchengladbach, Dr. Matthias Johnen, erklärt: „Die Haushaltssperre ist ein deutliches Warnsignal. Jetzt geht es nicht darum, kurzfristig Symptome zu verwalten, sondern die Ursachen anzugehen. Wer dauerhaft über seine Verhältnisse lebt, verliert am Ende jede politische Gestaltungsmöglichkeit. Deshalb müssen auch freiwillige Leistungen ergebnisoffen auf den Prüfstand gestellt werden. Das ist keine Frage politischer Vorlieben, sondern Ausdruck verantwortungsvoller kommunaler Haushaltsführung.“ Aus Sicht der MIT darf die notwendige Haushaltskonsolidierung jedoch nicht zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt gehen. Investitionen in den Wirtschaftsstandort, in Infrastruktur sowie in eine leistungsfähige und digitale Verwaltung seien Voraussetzungen für künftiges Wachstum und damit auch für höhere kommunale Einnahmen. „Sparen allein wird die strukturellen Probleme nicht lösen“, so Johnen weiter. „Wir brauchen gleichzeitig eine konsequente Priorisierung der Ausgaben, mehr Effizienz in der Verwaltung und bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen. Jeder neue Arbeitsplatz und jedes erfolgreiche Unternehmen stärken langfristig auch die Finanzkraft unserer Stadt.“ Die MIT Mönchengladbach fordert Rat und Verwaltung daher auf, die kommenden Haushaltsberatungen konsequent an den Grundsätzen von Nachhaltigkeit, Prioritätensetzung und Generationengerechtigkeit auszurichten. Ziel müsse es sein, die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern und künftigen Generationen keine immer größeren finanziellen Lasten zu hinterlassen.
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