Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel

CDU Mönchengladbach • 19. März 2020

-es gilt das gesprochene Wort-

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen.

Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie - und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-
Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können.

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern dass ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu aller erst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren.
Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können.

Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden - aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern - und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Der gutgemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.

22. Mai 2026
Die Senioren-Union Mönchengladbach begrüßt die vom Bundesinnenministerium vorgelegten Pläne zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes in Deutschland nachdrücklich. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen bis 2029 erhebliche Investitionen in den Bevölkerungsschutz erfolgen. Vorgesehen sind unter anderem die Beschaffung von Spezialfahrzeugen, der Ausbau des Technischen Hilfswerks, die bessere Erfassung und Nutzung von Schutzräumen sowie die Stärkung des Roten Kreuzes und der Warn- wie Rettungsstrukturen.  „Mit Genugtuung nimmt die Senioren-Union zur Kenntnis, dass der 38. CDU-Parteitag kürzlich einen zielgerichteten Antrag der Senioren-Union zur Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes beschlossen hat . Wir sehen uns darin bestätigt, frühzeitig auf die erheblichen Defizite in diesem Bereich hingewiesen und damit wichtige Anstöße für die nun eingeleiteten Maßnahmen gegeben zu haben“, erklärt hierzu die Kreisvorsitzende, Angelika Schürings. Bereits im Februar 2026 waren der leitende Fachbereichsleiter der Feuerwehr Mönchengladbach, Herr Dirk Schattka, sowie sein Kollege Herr Vogts zu Gast bei der Senioren-Union Mönchengladbach um spannende und anschauliche Einblicke in den Zivil- und Bevölkerungsschutz in unserer Stadt zu geben. In Mönchengladbach gibt es kaum Schutzräume, Vorräte und Reserven sind begrenzt – und unsere Infrastruktur ist fragiler, als man sich im Alltag gerne vorstellt. Trotzdem ist Mönchengladbach im Ernstfall vorbereitet. Die verschiedenen Hilfsdienste, Einsatzkräfte und städtischen Stellen arbeiten eng und gut organisiert zusammen. Abläufe und Zuständigkeiten sind abgestimmt. Dieses starke Netzwerk vermittelt Sicherheit und zeigt, dass wir in unserer Stadt auch in herausfordernden Situationen gut aufgehoben fühlen.
13. Mai 2026
Die CDU Rheydt lädt euch herzlich zum Austausch ein. Eure Ideen, eure Wünsche und eure Meinung stehen im Mittelpunkt. Gemeinsam sprechen wir darüber, was besser werden kann und wie wir unsere Stadt aktiv mitgestalten können. 📅 Freitag, 22.05.2026 🕕 18:00 Uhr 📍 Ferienfahrschule Tüzün, Friedrich-Ebert-Straße 184–190, 41236 Mönchengladbach Kommt vorbei, bringt eure Freunde mit und lasst uns gemeinsam über die Zukunft von Rheydt sprechen!
von Tanja Jordans 9. Mai 2026
Hans-Wilhelm Pesch prägte über Jahrzehnte hinweg die politische und gesellschaftliche Entwicklung Mönchengladbachs mit außergewöhnlichem Engagement, großer Bürgernähe und tiefer menschlicher Verbundenheit. Mit seinem Tod am 1. Mai 2026 verliert die CDU Mönchengladbach ihren Ehrenvorsitzenden, einen überzeugten Christdemokraten und einen Menschen, der weit über Parteigrenzen hinweg geschätzt wurde. Bereits mit seinem Eintritt in die CDU im Jahr 1964 begann ein jahrzehntelanger Einsatz für das Gemeinwohl und die Menschen seiner Heimatstadt. Als Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach, als Bürgermeister unserer Stadt und später als Bundestagsabgeordneter für Mönchengladbach übernahm Hans-Wilhelm Pesch Verantwortung in zahlreichen Funktionen und gestaltete die Entwicklung der Stadt nachhaltig mit. „Ich habe das offene Ohr, die starke Haltung und das klare Wort unseres Ehrenvorsitzenden Hans-Wilhelm Pesch immer sehr geschätzt – auch nach seiner aktiven Zeit ist ihm die Entwicklung seiner Partei und seiner Heimatstadt eine große Herzensangelegenheit geblieben, für die er sich unermüdlich eingesetzt hat“, so Jochen Klenner, Kreisvorsitzender der CDU Mönchengladbach. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings würdigt ihn als „vorbildlichen Fürsprecher Mönchengladbachs in Bonn“ und als „Brückenbauer“, der politische Gegensätze mit Geduld und Empathie überwinden konnte. Sein Wirken war stets geprägt von Ausgleich, Verantwortungsbewusstsein und dem festen Willen, Menschen zusammenzuführen. Auch für den Ehrenvorsitzenden der CDU Mönchengladbach, Norbert Post, stand Hans-Wilhelm Pesch für gelebte christlich-demokratische Werte. Besonders das Soziale habe ihm am Herzen gelegen. Sein politisches Handeln sei von Haltung, Verantwortung und einem tiefen Sinn für Gerechtigkeit geprägt gewesen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Fred Hendricks, beschreibt Hans-Wilhelm Pesch als „exzellenten Ratgeber und Freund, an den man sich jederzeit mit einem Anliegen wenden konnte“. Mit seinen Hinweisen und Ratschlägen habe er es verstanden, Probleme unkompliziert aufzulösen und Menschen zusammenzuführen. Ehrenoberbürgermeisterin Monika Bartsch erinnert sich an einen Bürgermeister „mit Leib und Seele“, der den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern suchte und als echter „Kümmerer“ geschätzt wurde. Seine Offenheit, seine herzliche Art und seine Fähigkeit zuzuhören machten ihn zu einer Persönlichkeit, der die Menschen vertrauten. Zugleich galt er als brillanter Redner und pragmatischer Gestalter, der Probleme schnell erkannte und zielgerichtete Lösungen entwickelte. Hans-Wilhelm Pesch war ein Politiker mit klarer Haltung und großem Herzen. Er verband politische Erfahrung mit menschlicher Wärme und blieb auch in herausgehobenen Ämtern stets nahbar. Für viele war er Ratgeber, Weggefährte und Freund. Die CDU Mönchengladbach wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Sein Wirken für unsere Stadt und die Menschen bleibt unvergessen.
8. Mai 2026
„Im Bundestagswahlkampf haben wir herausgestellt, dass unser Land Veränderungen braucht, damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit auch unseren Wohlstand erhalten. Wir haben in diesem Zusammenhang viel versprochen. Wir haben mehr versprochen als wir jedenfalls im ersten Jahr der von Friedrich Merz geführten Bundesregierung halten konnten. Für unsere Pläne und Ziele, die immer noch richtig sind, brauchen wir Mehrheiten. Und bei einem Wahlergebnis von knapp 30 Prozent heisst das: wir brauchen die SPD als Koalitionspartner, um möglichst viele dieser Ziele zu erreichen. Denn mit wechselnden Mehrheiten wurde in Deutschland noch nie stabile und zielgerichtete Politik gemacht. Gerade in den ersten Monaten der neuen Koalition haben wir einiges erreicht: Sonderabrschreibungen und eine beschlossene Senkung der Unternehmenssteuern zielen auf die Ankurbelung unserer Wirtschaft. Die Abschaffung der Gasspeicherumlage, die Reduzierung der Netzentgelte für Strom und die Entlastungen bei der Stromsteuer für Betriebe, die im globalen Wettbewerb stehen, sollen Energie bezahlbarer und damit auch Arbeitsplätze sicherer machen. In dem von mir in der Bundestagsfraktion verantworteten Bereich der Innenpolitik haben wir durch eine Reihe von Entscheidungen (wie Grenzkontrollen, Zurückweisungen, mehr sichere Herkunftsländer, kein Familiennachzug auf Kosten des Staates) eine Migrations-Wende gechaffen. Die Zahlen der Asyl-Zuwanderung sind auch dadurch deutlich heruntergegangen. Aber natürlich reicht das alles noch nicht. Ja ich will kritisch anmerken: Das gute Reformtempo der ersten Monate hat anschliessend wieder nachgelassen. Wir müssen daher wieder schneller werden. Wichtig ist daher jetzt eine gute Gesundheitsreform. Natürlich verlangt diese einige ab, aber CDU und CSU stehen dafür, dass die Lasten zwischen den Patienten und allen Beteiligten am Gesundheitssystem fair verteilt werden. Ohne diese Reform würden die Kassenbeiträge deutlich steigern. Genau das müssen und wollen wir verhindern. Folgen müssen dann entsprechende Reformen der Pflege, der Rente und des Steuersystems. Der Bundesfinanzminister muss zeigen, dass er sparen kann und will - denn genau das gehört zur Arbeitsplatzbeschreibung eines Finanzministers. Dabei darf er auch die Ministerien seiner eigenen Partei nicht schonen. Erstmals haben wir in der Bundesregierung ein eigenes Ministerium für Staatsmodernisierung und Digitalisierung. Der Krefelder Karsten Wildberger, ein Mann mit echter Wirtschaftserfahrung, hat sich nicht nur einiges vorgenommen, sondern er liefert auch bereits bei vielen Digitalisierungsprojekten und beim schrittweisen Abbau unnötiger Bürokratie. Für viele ist diese die Job-Bremse Nummer eins in unserem Land. Und sie können wir lösen, ohne dass es etwas kostet. Im Gegenteil: 16 Mrd. Euro Einsparung von Bürokratie-Kosten sind das klare und realistische Ziel für die Wahlperiode. Ich erfahre in vielen Gesprächen: die Stimmung ist nicht gut in unserem Land. Und sie ist vielleicht noch schlechter in unserer Parte. Kriege und Konflikte in der Welt, eine Weltwirtschaft unter Druck, steigende Energiepreis, ungelöste Probleme und eine Reformstau im Inland — all das verunsichert und führt zu Unmut. Aber es hilft hier weder, den Kopf in den Sand zu stecken oder in Berlin mit der Faust auf den berühmten Tisch zu schlagen - davon wäre im Zweifelsfall nicht mal der Tisch beeindruckt. Wir sind in Berlin nun mal nicht bei „Wünsch Dir was“, sondern bei „So isses“. Gerade weil die Lage ernst ist, hilft nur, mit klarem Ziel und Beharrlichkeit die nötigen Reformen anzugehen, an den dargelegten Problemen zu arbeiten und sie Schritt für Schritt zu lösen. Genau das tun wir.“
von Tanja Jordans 7. Mai 2026
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Mönchengladbach hat sich am 1. Mai mit einem eigenen Infostand am Familienfest des DGB auf dem Rheydter Markt beteiligt und dabei die Bedeutung sozialer Sicherheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den wirtschaftlichen Wandel hervorgehoben. Für die CDA Mönchengladbach ist die Teilnahme an der Maikundgebung des DGB ein wichtiges Signal für Dialog, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Austausch mit Gewerkschaften, Vereinen und Initiativen am Tag der Arbeit bietet die Gelegenheit, gemeinsam über faire Arbeitsbedingungen, soziale Stabilität und die Herausforderungen der Zukunft zu sprechen. Der 1. Mai erinnere daran, dass soziale Sicherheit, gute Arbeit und Mitbestimmung keine Selbstverständlichkeit seien, sondern das Ergebnis langjähriger gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen. Deshalb setzt die CDA auf die Einbindung der Sozialpartner in aktuelle Reformprozesse. „Dauerhafte Lösungen entstehen im Dialog, sie müssen auf breite gesellschaftliche Akzeptanz stoßen“, so der Vorsitzender der CDA Mönchengladbach und Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach Bernhard Stein. Zugleich warnt die CDA vor einseitigen oder technokratischen Ansätzen, die das Vertrauen in politische Entscheidungen schwächen könnten. Auch der Bundestagsabgeordnete Günter Krings sowie die Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung.
6. Mai 2026
Ein spannender Blick hinter die Kulissen eines echten Schwergewichts der deutschen Industrie: Der Arbeitskreis junger Mittelstand (juMIT) Mönchengladbach und Niederrhein besuchte kürzlich den DAX-Konzern Rheinmetall in Düsseldorf. Als führender Technologie- und Rüstungskonzern bot Rheinmetall den Teilnehmern exklusive Einblicke in zukunftsweisende Felder. Auf der Agenda standen unter anderem Vorträge zum Rheinmetall Technology Centre sowie innovative Ansätze im Bereich „Human Supervised Automation“ und der fahrerlosen Mobilität (MIRA). Die Präsentationen machten deutlich, wie sehr die Digitalisierung und technische Innovationen die industrielle Transformation vorantreiben.  Die Moderation des Abends übernahmen gemeinsam juMIT-Sprecher Maximilian Schuck und Michelle Eser (Junger Wirtschaftsrat NRW). Ein besonderer Dank gilt Rheinmetall für die Gastfreundschaft und die wertvollen Impulse. Der Abend unterstrich eindrucksvoll, wie eng Sicherheit und technischer Fortschritt für den Standort NRW miteinander verknüpft sind. Wer wir sind: Die juMIT (Junge Mittelstands- und Wirtschaftsunion) ist der Arbeitskreis für junge Engagierte bis zum 40. Lebensjahr innerhalb der MIT Mönchengladbach. Unser Programm umfasst regelmäßige Unternehmensbesuche in Mönchengladbach und ganz Nordrhein-Westfalen, Stammtische zum politischen Austausch sowie Netzwerk-Events. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!
30. April 2026
Die CDU Mönchengladbach wünscht allen Bruderschaften ein tolles Schützenjahr. Beim traditionellen Fest am Dicken Turm feierten heute die Könige und Majestäten der Bruderschaften und Schützenvereine des Bezirksverband den Saisonauftakt.  Mit dabei war auch die Schützenkönigin aus unseren eigenen Reihen Vanessa Odermatt (in Wickrath) mit Landtagskollege Jochen Klenner, Bürgermeister Bernhard Stein, Bezirksbürgermeister und Schützenpräsident in Giesenkirchen Ralf Kremer und Ehrenoberbürgermeisterin Monika Bartsch.
von Tanja Jordans 30. April 2026
Die CDU Mönchengladbach ist auch in diesem Jahr wieder beim Stadtradeln in Mönchengladbach dabei! Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und unsere lebenswerte Stadt setzen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, bei der Feierabendrunde oder am Wochenende – jeder Kilometer zählt! Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer herzlich ein, sich unserem Team anzuschließen und kräftig in die Pedale zu treten. Teil des Teams "CDU Mönchengladbach" werden Sie 👉 HIER Jetzt anmelden, unserem Team beitreten und losradeln!  Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eine erfolgreiche Aktion! 🚴‍♂️
30. April 2026
Das erfolgreiche Förderprogramm "Moderne Sportstätte" bekommt eine Neuauflage. Der Sport in Mönchengladbach wird dabei mit rund 3 Millionen Euro Landesmittel profitieren, freuen sich die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner. Mit dem Geld können vereinseigene Sportanlagen modernisiert, saniert oder neu gebaut werden. "Das ist ein starkes Signal für den Breitsport und das Ehrenamt", betonen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten. Bereits das Programm "Moderne Sportstätte 2022" sei in Mönchengladbach gut angekommen: "Durch die Neuauflage mit landesweit 200 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur können wir nun noch weitere vereinseigene Sportstätten fit für die Zukunft machen", so Odermatt und Klenner. Auch der sportpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Michael Weigand begrüßt die Neuauflage des Förderprogramms: "Die finanzielle Unterstützung durch das Land zeigt die Wertschätzung von Mönchengladbach als Sportstadt - hier ist der Sport zuhause und hier wollen wir unsere Sportanlagen auf ein gutes Niveau bekommen. Nach der Förderzusage für die Bezirkssportanlage in Rheydt-Mülfort ist dies die nächste gute Nachricht für den Sport in Mönchengladbach." Wie die Gelder vor Ort verteilt werden, entscheidet der Stadtsportbund: "Dort ist der Sport organisisiert und weiß am besten, wo der Bedarf groß ist. Das schafft Vertrauen, sorgt für schnellere Abläufe und stellt sicher, dass die Verbesserungen wirksam ankommen", betonen die CDU-Politiker. Die genauen Förderrichtlinien und der Programmaufruf starten in der kommenden Woche bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Stadtsportbünden und der Landesregierung.
27. April 2026
Ein besonderer Besuch im Landtag: Der Frauenarbeitskreis der CDU Neuwerk war zu Gast in Düsseldorf bei unserem Landtagsabgeordneten Jochen Klenner. Gemeinsam wurde der Plenarsaal und der Fraktionssaal der CDU besichtigt, spannende Kunstwerke im Landtag entdeckt und intensiv über politische Abläufe und aktuelle Themen gesprochen. Auch eine kurze Pause im Abgeordnetenbüro durfte natürlich nicht fehlen, bevor alle den Tag bei einem gemeinsamen Essen in Düsseldorf haben ausklingen lassen. Jochen Klenner bedankte sich für das große Interesse, die vielen guten Fragen und vor allem für das starke ehrenamtliche Engagement vor Ort! Ein besonderer Dank gilt der Vorsitzenden Brigitte Tölkes für die Organisation und die wertvolle Arbeit im Frauenarbeitskreis.
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