Haushaltsrede der CDU-Fraktion im Rat der Stadt MG 21/22

CDU Fraktion Mönchengladbach • 9. Februar 2021

Vorgetragen durch den Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Schlegelmilch

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

„Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln!“, mit diesen Wor-ten zitierte Stadtkämmerer den Dalai Lama am 04. November 2020, dem Tag der Einbringung seines Haushaltsplans für die Bewirtschaftung des städt. Haushalts in den Jahren 2021 und 2022 und der mittelfristigen Finanzplanung. Dieses Zitat verwendet er mit Blick auf die Heraus-forderungen, die die COVID-19-Pandemie über Nacht nicht nur an die Entscheidungsträger ge-stellt hat sondern an die gesamte Stadt.

Der Kämmerer stellt insbesondere in der mittelfristigen Finanzplanung deutlich heraus, dass uns die Prognose des Jahresergebnisses im Haushaltsjahr 2025 die größten Sorgen bereiten muss. Ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -70 Mio EUR steht uns nach Jahren positiver Haushaltsent-wicklung und Jahresergebnisse ins Haus. Für diese erfreuliche Haushaltskonsolidierung hatten sich CDU und SPD 2014 gemeinsam aufgemacht, um die Vorgaben des sog. Stärkungspaktes Stadtfinanzen NRW einerseits für die Menschen in unserer Stadt erträglicher zu machen, als zunächst von der 1. Ampelkoalition 2011 beschlossen und umgesetzt. Zum zweiten wollten die Groko-Mehrheitspartner CDU und SPD eine nachhaltig wirkende Stadtentwicklungsstrategie, die die positive Haushaltsentwicklung strukturell auch für den Zeitraum verstetigt, wenn die allge-meine Konjunkturentwicklung nicht mehr Rückenwind für die Entwicklungen in unserer Stadt bie-ten würde.

Als Etikettenschwindel haben damals viele Bürgerinnen und Bürger den seinerzeit versproche-nen Stärkungspakt mit dem Land NRW empfunden und zwar inform verwaister Blumenrabatten im Bunten Garten, Schmölderpark und anderen Grünanlagen, inform abgeschalteter öffentlicher Brunnen in den Stadtteilen. Auch die zahllosen teils heruntergekommenen und teils mit Absperr-bändern zur Gefahrenabwehr gekennzeichneten Kinderspielplätze sowie die innerstädtischen Rattenplagen waren Folge der Politik, wie Ampel die 1. mit dem öffentlichen Eigentum der Bürger im Zeitraum bis 2013 umgegangen ist. Nur noch wenig erinnert Gott sei Dank an diese Zeit. Nur wenige erinnern sich noch daran, als sie sich gefürchtet haben, wenn Sie Wege benutzen muss-ten, die mit ungepflegtem Busch-Dickicht gesäumt und ohne Beleuchtung waren, weil die Mehr-heits-Ampel im Stadtrat die Straßenbeleuchtung abgeschaltet hatte. Meine Damen und Herren, an die dreckigen Schulflure, an miese und stinkende Schultoiletten sowie verwahrloste Schulhöfe und Schulgärten erinnert nur noch wenig und erinnern sich nur noch wenige.

All diese beschämenden Zustände in unserer Stadt waren das Ergebnis einer genauso mutlosen wie phantasielosen Politik der 1. Ampelmehrheit im Stadtrat. Die Phantasie und die innere Ge-meinsamkeit einer Ampel-Koalition ungleicher Partner reichte gerade soweit, Land und Kommu-nalaufsicht um Hilfe zu bitten und sich politisch in den Stärkungspakt Stadtfinanzen NRW zu flüchten. Dieser verlangte den Menschen und Unternehmen neben Steuererhöhungen die eben beschriebenen Einschnitte ab.

Gott sei Dank drehen sich mittlerweile wieder Baukräne, Mönchengladbach hat eine Perspektive und Menschen entscheiden sich zwischenzeitlich wieder, unsere Stadt als ihren Lebensmittel-punkt zu entdecken.

Hierzu hat vor allem die Stadtentwicklungsstrategie mg+ beigetragen, die CDU und SPD in der GroKo-Mehrheit seit 2014 mutig entwickelt und voran gebracht haben. Dieser Strategie, meine Damen und Herren, ist zu verdanken, dass die Finanzlage unserer Stadt sich vergleichsweise robust auf die Einschläge der Corona-Pandemie gezeigt hat.

Und, meine Damen und Herren, wir verfolgen diese Zukunftsstrategie äußerst konsequent, wie Sie auch an diesem Doppelhaushalt für die 2021 und 2022 an vielen Stellen sehen können. mg+ ist, anders als manche meinen, das verstanden zu haben, kein Bau-Drehbuch. mg+ ist viel mehr als Bebauungspläne, als Neubauten, als Steine. mg+ ist die Strategie, wie sich der Konzern Stadt endlich wieder dauerhaft und verlässlich Handlungsspielraum eröffnet. mg+ ist daher die Strate-gie für alle Dezernate und Beteiligungsgesellschaften. mg+ hat deshalb letztlich mit CO2-neutraler Weise zu wirtschaften genau so viel zu tun wie mit Sozialem und Bauen. Denn wir ha-ben in unserer Stadt eine besondere Verantwortung zu tragen, weil es hier besonders viele Menschen gibt, die nicht alleine klarkommen, die Unterstützung brauchen. Das Geld dazu fällt leider nicht dauerhaft vom Himmel. Wir können dieser großen Verantwortung nur gerecht wer-den, wenn es auch genügend Bürger gibt, die stark genug sind, die Geld ausgeben in unserer und für unsere Stadt, weil sie Geld haben, das sie selbst erwirtschaften. Unsere Stadt ist für alle Bürger da – für die, die vielleicht eine Weile unsere Hilfe brauchen, genauso wie für die, die auch ohne Hilfe stark sind.
Der Kämmerer hat an vielen Stellen seiner Rede zur Etatvorstellung im Stadtrat deutlich ge-macht, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie vielfältig beherrscht werden müssen. Das schränkt unsere Freiheiten in finanzpolitischer Hinsicht ein. Jetzt erst recht gelten die Überle-gungen mit denen wir die Stadtentwicklungsstrategie mg+ argumentieren:

Wir stehen vor drei Herausforderungen, vor drei Schicksalsfragen für Mönchengladbach.

1. Gelingt es uns, die jungen Menschen in unserer Stadt gut und zukunftsfähig auszubilden und sie davon zu überzeugen, in Mönchengladbach zu leben und zu arbeiten?
2. Gelingt es uns, gebürtige Mönchengladbacher nach ihren Jahren mit guter Ausbildung und erfolgreichem Start in ihren Beruf in aller Welt, zurück in ihre Heimatstadt zu lotsen?
3. Gelingt es uns, hier zukunftsfeste Unternehmen anzusiedeln?

Unsere Aufgabe ist so komplex, weil wir bei jedem einzelnen Euro, den wir ausgeben, nach Corona erst recht sorgsam überlegen müssen, wo er den Bürgern den meisten Nutzen bringt. Denn nicht jeder ausgegebene Euro erzeugt für unser Gemeinwohl dieselbe Hebelwirkung. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Hebel vor allem bei der Dynamik, beim Niveau, beim Ermöglichen von Zukunft ansetzen müssen. Und ob der Hebel wirkt, können und werden wir mit den Instrumenten des strategischen Controllings nachhalten. Denn so sehr wir von unserer Strategie überzeugt sind – deren Wirkung muss man messen, auch um im Zweifel noch schlauer zu werden, welche Maßnahmen die besten für unsere Stadt bleiben.

Das Ermöglichen von Zukunft ist unser Leitziel bei diesem Doppelhaushalt. Mönchengladbach muss sauber, sicher und attraktiv sein.

Sicher müssen in Mönchengladbach nicht nur die Straßen und Arbeitsplätze sein – sicher muss auch sein, dass Mönchengladbach kein gallisches Dorf ohne Internet ist. Wir sind auch hier ein gutes Stück weiter. Der Breitbandausbau geht voran – auch das hat sich als echte Herkulesauf-gabe erwiesen. Wir haben in den beiden Innenstädten freies WLAN. Das digitale Gründernetz-werk nextMG und der Digi-Hub Düsseldorf-Mönchengladbach leisten systematische und wert-volle Kärrnerarbeit im Sinne unserer Strategie mg+.

Einer der Schwerpunkte in diesem Doppelhaushalt ist die Bildung. Wir sichern und stärken das dreigliedrige Schulsystem, weil wir überzeugt sind, dass es genau wie die Gesamtschulen wich-tig und richtig ist. Unsere Schulverbünde in sorgen dafür, dass die Kinder auf den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien sich nicht wie bei Rudis Resterampe vorkommen müssen. Wir statten Pilotschulen mit Mitteln für die Digitalisierung aus, damit Schüler, wenn sie ein Referat halten wollen, nicht länger ihre eigenen Laptops mitbringen müssen, wie es bisher leider üblich war.

Der Doppel-Haushalt sorgt auch für die weitere Anfinanzierung neuer Lebensräume und Le-bensmittelpunkte inmitten unserer Stadt – im Zusammenspiel mit unseren städt. Beteiligungsge-sellschaften entstehen diese Lebensräume mit herausstechenden überregional anerkannten neuen Wegen bei ökologisch-nachhaltigem und klimagerechten Bauen - Vorzeige-Quartiere für generationenübergreifendes Zusammenleben in urbaner Kulisse.

Der Doppel-Haushalt ermöglicht ebenfalls, dass die Umsetzung des Mobilitätsplans, den CDU und SPD auf den Weg gebracht hatten, weiter vorankommt und dies ist auch eine gute Nachricht für Fahrrad-Nutzer und Nutzer des ÖPNV. Der Masterplan für die Außenbezirke wird auch in diesem Jahr sichtbare Ergebnisse zeigen und Massnahmen wie Home+ mit Unterstützung durch die Wübben-Stiftung oder die Familienkarte finden eine Verstetigung.

Der Doppel-Haushalt verstetigt in mehrfacher Hinsicht auch die Ausrichtung von mg+ auf die Wirtschaft der Wissensgesellschaft – für den Ankauf des „alten Polizeipräsidiums“ und die Wei-terentwicklung zum Wissenscampus gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein ist der Rah-men genauso gesetzt wie für die Anfinanzierung von zukunftsweisenden Projekten zusammen mit der Stadtgesellschaft im Rheinischen Strukturwandel.

Der Anhang im Doppel-Haushalt ist insbesondere den Massnahmen und Prioritäten gewidmet, mit denen die Stadtentwicklungsstrategie mg+ ganz konkret die Lebensbedingungen der Men-schen hier im sozialen, ökologisch-wirtschaftlichen und kulturellen Sinne im Wettbewerb anderer Städte voranbringt.

Vor diesem Hintergrund, sehr geehrte Damen und Herren, dürfen die marginalen Änderungen, mit denen uns die Mehrheitsfraktionen im Finanzausschuss – ja man darf sagen – überfallen haben, eher als weitere Bereicherung der Stadtentwicklung betrachtet werden. Sie ändern aber an der zukunftsgerichteten mg+Struktur des Haushaltsplans des Kämmerers nichts, Ein paar Bäume hier, ein bisschen Ordnungsdienst mehr dort, ach ja und ein paar neue Spielgeräte auf Kinderspielplätzen. Teilweise sind dies die Punkte, die uns einzelne der heutigen Ampelpartner in den Sondierungsgesprächen im letzten Oktober als ihre Punkte für eine Koalition mit der CDU vorgetragen haben. Einige von Ihnen, meine Damen und Herren von der Mehrheit, bezeichneten diese ja als unüberbrückbare Hindernisse für eine Zusammenarbeit mit der CDU gegenüber der Presse. Die Wahrheit ist: vieles von dem wenigen wurde von der CDU sogar begrüßt. – trotz-dem verglichen mit mg+ zeigt Ihr Kompromisspapier am Ende aber bagatellhafte Kleinigkeiten!

„Menschen sprechen am liebsten über Themen, die sie verstehen, nicht unbedingt über die wichtigsten.", darin darf man Yuval Noah Harari Recht geben, und das sind in Ihrem Fall, meine Damen und Herren von den Mehrheitsfraktionen bagatellhafte Kleinigkeiten – jedenfalls vergli-chen mit dem, was mit mg+ durch die CDU mit der SPD auf die Beine gestellt wurde!

Es stand ja zu befürchten, dass Ihre fulminanten Ankündigungen und Versprechungen in den Vormonaten zur Kommunalwahl z.B. in Bezug auf Ihre Vorstellungen von Mobilitätswende, Ihre Vorstellungen CO2-Klima-Neutralität oder bei der Einrichtung einer 7. Gesamtschule etc. mutige Prioritätensetzungen Ihres Haushaltsantrags in Form von Steuererhöhungen nach sich ziehen. Wir hatten erwartet, dass Sie den Menschen mutig die erforderlichen Opfer verkünden, wenn Sie die mags auflösen und zurückkehren wollen in den Zustand, den Sie uns ja 2013 hinterlassen haben. Nicht, dass die CDU die Ziele von Mobilitäts- und Energiewende nicht teilen würde – aber bitte so, dass wir die Menschen, von denen wir Veränderungen verlangen, nicht zu Opfern ma-chen insbesondere in dieser schwierigen Zeit! Mass und Mitte sind gefragt!

Genau das, meine Damen und Herren, zeigt der Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2021 und 2022. Deshalb wird es Sie nicht überraschen, wenn die CDU-Fraktion heute dem städt. Haus-haltsplanentwurf auch mit der Ergänzung der 2. Änderungsliste zustimmt.

Aber gestatten Sie mir ein paar Sätze, wo wir - die CDU-Stadtratsfraktion - ungeachtet der aktu-ellen Corona-Einwirkungen erforderliche Akzente zur Weiterentwicklung unserer Stadtentwick-lungsstrategie mg+ sehen.

Den eingeschlagenen Weg der Prioritätensetzung auf Bildungsförderung vor anderen Feldern gilt es, nicht nur unvermindert auszubauen. Schulverbünde und digitale Pilotschulen haben uns un-geachtet der aktuellen Bewusstseinsbildung mit Schule unter Corona und teilweise nur unter trotzigem Murren von Fachverwaltung und politischen Wettbewerb einen wichtigen Schritt nach vorne gebracht und uns um viele Erfahrungen reicher werden lassen. Anders als die tagesaktu-ellen Diskussionen sind wir weniger darum besorgt, dass wir in den kommenden zwei Jahren nicht noch einmal deutliche Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur an unseren Schulen und die Versorgung mit digitalen Endgeräten von Lehrern und Schülern machen werden. Dafür haben wir wichtige Voraussetzungen gelegt. Wir müssen in unserer Stadt insgesamt schneller voranma-chen und zwar nicht mit Gleichmacherei unter dem hektischen Eindruck der Corona-Pandemie. Es gilt dauerhaft Mönchengladbach aus dem Mittelfeld an die Spitze zu führen. Aus zwei Grün-den: 1. Junge Menschen dürfen nicht länger auf die Berufe von gestern vorbereitet werden son-dern auf die Berufe von morgen.
2. Unternehmen sollen sich für unsere Stadt nicht deshalb entscheiden, weil hier billig Grundstü-cke bei gleichzeitig niedriger Gewerbesteuer zu bekommen wären, sondern weil wir die im Ver-gleich zu anderen Städten über die erforderlichen, qualifizierten Arbeitskräfte für die Wirtschaft der Wissensgesellschaft verfügen.
Die MINT-Förderung – also in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Tech-nik – ist unabweisbar auszubauen und zwar nicht im Gleichschritt mit der Landespolitik, wie Teile unserer Verwaltung und der politischen Wettbewerber immer noch annehmen, sondern schnel-ler!
Das ist nicht gleichzusetzen damit, dass alle Schulen in Mönchengladbach in nächster zukunft gleich auszustatten sind, unsere Kinder sind schliesslich auch nicht gleich, und nicht jedes Kind muss deshalb zukünftig einen Schul- oder Berufsabschluss in einem MINT-Bereich absolvieren. Deshalb ist Augenmerk auf Schwerpunkte an unterschiedlichen Schulen zu setzen. Mit unserem Ansatz einer digitalen Modellschule auf Basis der Erfahrungen mit unseren Schulverbünden so-wie einer höheren Technikschule setzen wir weniger auf digitale Medienkompetenz, am allerwe-nigsten auf Homeschooling. Vielmehr setzen wir auf ein neues sog. digitales Mindset, eine Ent-wicklungs- und Umsetzungskompetenz, das jungen Menschen mit eher praktisch-talentierten und theoretisch-talentierten Schwerpunkten hilft, außerordentliches zu schaffen. Mit der Einrich-tung einer Bürgerstiftung Bildung und Finanzausstattung mit 1.000.000 EUR durch die Stadt wol-len wir die Grundlage zur Anfinanzierung in Gemeinschaft von Stadt und Stadtgesellschaft legen. Weitere Umsetzungschancen bietet u.a. der Rheinische Strukturwandel.

Für unsere Innenstadtkerne halten wir die Anmietung von Leerständen und Weitervermietung zu niedrigerem Mietzins aus Steuermitteln allenfalls unter kulturellen Gesichtspunkten als Bereiche-rung. Es muss jetzt daran gearbeitet - unter den Corona-Auswirkungen - , damit uns der Einzel-handel nicht vollständig zusammenbricht. Wir halten unsere Initiative zur Gründung und zum Ausbau einer digital/analogen, analog/digitalen Service- und Handelsplattform für Handel und Verbraucher gleichermassen für unverzichtbar. Zwingender Bestandteil ist der Einzelhandels-kümmerer, der der Kaufmannschaft in Mönchengladbach beim Onboarding ihrer Angebote, Sor-timente, Services und Dienstleistungen hilft. Der Zugang und der Umgang mit digitalen Plattfor-men und Möglichkeiten ist für viele Kaufleute immer noch sehr schwierig.

Stichwort „städtische Gesellschaften“! Wir begrüßen die Entscheidung des Landtags, dass die Stadt Mönchengladbach in Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer bzgl. der Liegenschaft und der Einrichtungen des früheren Polizeipräsidiums eintreten kann.

Hieraus leiten sich verschiedene Fragestellungen ab, die kurzfristig zu lösen sind. Neben der Frage, ob nun konkret die Stadt oder eine städtische Gesellschaft Erwerber der betrachteten Liegenschaft sein soll, ist die Aufgabenstellung zu verfolgen, wie ein erfolgreiches Betreibermo-dell im Sinne der Zielsetzung Wissenscampus realisiert werden kann. Neben dieser Aufgabe lasten derzeit weitere für die Stadt Mönchengladbach strategische Herausforderungen auf den Gesellschaften EWMG GmbH, WFMG GmbH und MGMG GmbH. Besonders herauszuheben sind die erfolgreiche wirtschaftliche Weiterentwicklung der Flughafengesellschaft, die Mitwirkung und Beteiligung bei herausgehobenen Förderprojekten des Wirtschafts- und Strukturprogramms sowie Aufgabenstellungen von Smart- und Megabit City, außerdem die Aktivierung der Handels-kerne in den beiden Innenstadtlagen.

Um die Chancen für Umsetzungserfolge zu verbessern, wird die Notwendigkeit gesehen, die derzeitige Aufstellung der städt. Gesellschaften hinsichtlich ihrer Aufgaben klarer zu fassen.

Zusammengefasst geht es darum, die Rollenverteilungen von Verwaltung und städt. Gesell-schaften im Strukturwandel und die notwendigen Lösungsansätze nach der Pandemie vor dem Hintergrund des städtischen Haushaltes zu bewältigen, oder zumindest eine klare strategische Ausrichtung zu definieren.

Meine Damen und Herren, vermutlich wird dieser Doppelhaushalt für eine Weile der letzte sein, der von der CDU unmittelbar beeinflusst ist. Unsere letztgenannten Impulse wurden von den Ampelfraktionen nicht aufgegriffen. Ich kann Ihnen aber eines versprechen: wir werden unseren Überzeugungen folgen und weiterhin versuchen, die Geschicke unserer Stadt zum Nutzen der Menschen zu gestalten – auch aus der neuen Rolle als Oppositionsfraktion. Das wird möglich-erweise nicht so einfach sein, wie früher. Sie, Herr Oberbürgermeister und Sie meine Damen und Herren der neuen Ratsmehrheit, dürfen also mit unserer stoischen Beharrlichkeit in den vorgenannten Punkten rechnen. Die Menschen in unserer Stadt wissen: die CDU ist für sie da, wenn wir gebraucht werden. Und ich bin mir sicher, die CDU wird nicht nur für die Weiterführung von mg+ und der Prioritätensetzung mit dem strategischen Controlling gebraucht. Wir werden vermutlich schon in naher Zukunft gebraucht, wenn es darum geht, den Rathausneubau über die Hürden zu befördern und den konkreten Baubeschluss herbeizuführen – für die Zukunft von Rheydt, für die Mitarbeiter der städtischen Verwaltung und für eine kostengünstigere Bewirt-schaftung von städtischen Immobilien. Die CDU-Fraktion lässt sich nicht bremsen, auch wenn die prioritären Anstrengungen der neuen Mehrheit darauf ausgerichtet schienen, der CDU die Luft aus den Reifen zu lassen.

Wir haben viel erreicht in den vergangenen Jahren. Darum haben wir allen Grund uns zu freuen. Es interessieren sich Investoren für Mönchengladbach, die diese Stadt vorher nie auf dem Ra-dar hatten. Schon bald werden sich viele Kräne drehen. Und doch reden wir nur über die ersten Schritte. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Wir werden insbesondere unter dem Ein-druck von Corona noch viel Kraft brauchen. Übrigens auch, um die Erfolge der Stadt nach au-ßen darzustellen.

Lieber Herr Heck, herzlichen Dank an Sie, wie Sie als Stadtkämmerer diesen Doppelhaushalt gestemmt haben. Richten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren großen Dank und tiefen Respekt aus. Wir haben eine Vorstellung davon, was das für Sie alle monatelang insbe-sondere unter den teilweise täglich neu zu bewertenden Informationen und Vorgaben infolge der Corona-Auswirkungen bedeutet hat. Dass Ihr Einsatz sich gelohnt hat, können wir alle auch an der Stellungnahme der IHK zum Mönchengladbacher Haushaltsplan ablesen. Die ist in der Ten-denz deutlich positiver als vieles, was uns die IHK in früheren Jahren völlig zu Recht gespiegelt hat.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

27. März 2026
205 neue Gesellinnen und Gesellen - was für ein starkes Zeichen für die Zukunft unseres Handwerks. Die Lehrlingslossprechung der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach in der Stadtsparkasse macht jedes Jahr deutlich, welche Perspektiven und Chancen das Handwerk bietet. Handwerkspräsident Andreas Ehlert betonte, dass gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz gut erlernte Handwerksfähigkeiten riesige Potentiale ermöglichen. Handwerk bedeutet Tradition aber vor allem auch Innovation. Herzlichen Glückwunsch an alle neue Gesellen. Hinter jedem erfolgreichen Abschluss stehen viel Fleiß und Durchhaltevermögen, starke Ausbildungsbetriebe und die Familien, die unterstützen. An alle herzlichen Dank! Auch der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings betont: "Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Die Leistungen der jungen Gesellinnen und Gesellen verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung – für jede Stunde harte Arbeit, jede Idee und jedes gefertigte Meisterwerk. Herzlichen Glückwunsch an alle Gesellinnen und Gesellen! Sie stehen für Qualität, Engagement und den echten Mehrwert, den Handwerk für unsere Gemeinschaft bringt."
von Tanja Jordans 23. März 2026
Am vergangenen Samstag fand der Kreisparteitag der CDU Mönchengladbach statt, zu dem wir über 300 Gäste begrüßen durften. Die große Beteiligung zeigt eindrucksvoll das anhaltende Interesse und Engagement innerhalb unserer Partei. Im Mittelpunkt des Parteitags stand die Wahl des Kreisvorsitzes. Mit Jochen Klenner Und Michael Fischer traten zwei engagierte Kandidaten an. Beide überzeugten die Anwesenden mit starken und inhaltlich fundierten Redebeiträgen, die die zukünftige Ausrichtung der CDU Mönchengladbach in den Fokus rückten. Am Ende sprachen die Mitglieder Jochen Klenner erneut ihr Vertrauen aus: Mit 62 % der Stimmen wurde er als Kreisvorsitzender bestätigt. Wir gratulieren ihm herzlich zur Wiederwahl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Ebenso danken wir Michael Fischer für seinen engagierten Einsatz und den fairen Wettbewerb. Der Parteitag hat einmal mehr gezeigt, dass die CDU Mönchengladbach lebendig, diskussionsfreudig und geschlossen in die Zukunft blickt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden gewählt: Simone Brunen-Banasch, Andreas Pillen, Dominic Gläser und Patrick Palmen. Als Schatzmeisterin wurde die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt wiedergewählt. Auch der Mitgliederbeauftragte Sandro Sommer wurde mit einem starken Ergebnis in seinem Amt bestätigt. Den Geschäftsführenden Kreisvorstand komplettieren die Beisitzer: Annette Bonin und Sophia Okonkwo. Als Beisitzer in den Kreisvorstand wurden gewählt: Jeanette Birth, Christiane Sörgel, Manuela Luhnen, Pia Schroeren, Henry Ferl, Michael Weigand, Dieter Breymann, Simone Kaufmann-Tillmanns, Angelika Schürings, Marie Uttich, Marion Gutsche, Carmen Pillen, Manfred Langen, Dr. Alexander Gutsche, Willi Schmitz, Lena Pauwels, Katja Becker-Lis, Hans Jürgen Bertrams, Simone Hintzen, Zeynep Sogat, Kaspar Fuchs und Ursula Schiffer. Alle Ergebnisse des Kreisparteitags finden Sie hier: ERGEBNISSE
von Tanja Jordans 18. März 2026
Gemeinsam für ein sauberes Mönchengladbach! 💪🌧️ Trotz Dauerregen hat sich die CDU Mönchengladbach auch in diesem Jahr am Frühjahrsputz beteiligt. Mit Handschuhen, Müllzangen und guter Laune haben wir angepackt und unsere Stadt ein kleines Stück sauberer gemacht. Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die gezeigt haben: Einsatz für Mönchengladbach lohnt sich – bei jedem Wetter!
13. März 2026
Die CDU Mönchengladbach freut sich über die Ernennung von Stephan Zenker zum neuen Mönchengladbacher Polizeipräsidenten. Innenminister Herbert Reul hat am heutigen Freitag die Kabinettsentscheidung für den 55jährigen aus Linnich / Kreis Düren bekannt gegeben. "Nach allen Herausforderungen bei der Besetzung ist es gut, dass das Ministerium jetzt in maximaler Geschwindigkeit den neuen Polizeipräsidenten in Mönchengladbach noch zum kommenden Monatswechsel an den Start bringt“, meint der Polizeibeiratsvorsitzende Martin Heinen. "Zum Verfahren gehört, dass der Polizeibeirat angehört wird, dies werden wir kurzfristig vollziehen und freuen uns, Stephan Zenker dann näher kennenzulernen. Als von der Pike auf gelernter Polizist und gebürtiger Rheinländer bringt er auf jeden Fall gute Voraussetzungen mit, sich am Mönchengladbacher Polizeipräsidium schnell und gut einzufinden." Auch die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner freuen sich auf die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Behördenleiter: „Mönchengladbach hat – wie einige andere NRW-Städte – lange auf einen neuen Polizeipräsidenten warten müssen. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil zu den Auswahlverfahren diesen Spitzenpositionen im Zusammenhang mit der Kölner Silvesternacht gewesen – deshalb musste grundsätzlich die Nachbesetzung der Behördenleiter-Stellen neu geregelt werden. Umso mehr freut es uns, dass nun mit Stephan Zenker ein erfahrener neuer Behördenleiter feststeht. Er findet eine bestens aufgestellte Mönchengladbacher Polizei vor. Dafür gilt unser Dank, der ganzen Mannschaft und den Führungskräften, die dort stellvertretend die Aufgabe des Präsidenten in den vergangenen Jahren geleistet haben. Für den Austausch zwischen Polizei, Politik und Stadtgesellschaft ist ein Polizeipräsident enorm wichtig – um neben den täglichen Einsatzlagen auch grundsätzliche Fragen der Sicherheit in der Stadt gemeinsam zu besprechen und voranzubringen", so die beiden Abgeordneten. Stephan Zenker ist Leitender Polizeidirektor und stammt aus Linnich im Kreis Düren. Seit 1990 steht er im Dienst der Polizei Nordrhein-Westfalen. Nach Verwendungen bei der Polizei Neuss und im Landeskriminalamt übernahm er 2011 bei der Polizei Aachen die Leitung des Polizeilichen Staatsschutzes. 2014 folgte der Wechsel in das Innenministerium, wo er seither verschiedene Führungspositionen in der Polizeiabteilung wahrnimmt. In dieser Zeit war er maßgeblich an der Entwicklung der neuen Führungsstrategie der Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt. Seit 2023 leitet er das Referat Aus- und Fortbildung der Polizei im Ministerium. Mit der Ernennung übernimmt er die Leitung des Polizeipräsidiums Mönchengladbach mit rund 840 Beschäftigten.
9. März 2026
Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe des Newsletters der Frauen Union Mönchengladbach!
6. März 2026
Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute wichtige Themen beraten und beschlossen – darunter: Rund 168 Mio. € Teilentschuldung für unsere Stadt Eine neue Regelung für Sondernutzungen in der Gastronomie Die Benennung der Delegierten für den Städtetag NRW Wir arbeiten weiter daran, Mönchengladbach verantwortungsvoll zu gestalten und gute Rahmenbedingungen für unsere Stadt zu schaffen.
3. März 2026
Am vergangenen Donnerstag haben der Kreisvorsitzende Jochen Klenner und der Mitgliederbeauftragte der CDU-Mönchengladbach Sandro Sommer zur Jubilarehrung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Restaurant Neuzeit im Stadtteil Neuwerk statt. Geehrt wurden die Jubilare aus den Jahren 2025 und 2026 für 25-, 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft. Rund 40 langjährige Mitglieder nahmen gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern teil, ebenso weitere Funktionsträger des Kreisverbandes. In seiner Begrüßung stellte Mitgliederbeauftragter Sandro Sommer die Ehrung in den größeren politischen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Er machte deutlich, dass Politik gerade in bewegten Zeiten mit internationalen Konflikten, wirtschaftlichen Unsicherheiten und gesellschaftlichen Spannungen von besonderer Bedeutung sei. Demokratie sei kein Selbstläufer, sondern lebe vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Parteien seien dabei ein unverzichtbarer Bestandteil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sommer erinnerte an die über 80-jährige Geschichte der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet worden sei, eine freiheitliche, rechtsstaatliche und soziale Ordnung aufzubauen. Diese Verantwortung werde seit Jahrzehnten auf allen Ebenen wahrgenommen. Im Bund, im Land und insbesondere vor Ort. Politik beginne nicht in den Hauptstädten, sondern in den Städten und Gemeinden, so auch hier in Mönchengladbach. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Würdigung jener Mitglieder, die sich nicht zwingend in herausgehobenen Funktionen engagiert haben. Viele der Geehrten hätten über Jahrzehnte hinweg durch ihre kontinuierliche Mitgliedschaft, ihre Teilnahme an Versammlungen, ihre Unterstützung in Wahlkämpfen oder ihre verlässliche Präsenz im Hintergrund zum Zusammenhalt und zur Stabilität des Kreisverbandes beigetragen. Gerade diese stille, oft wenig sichtbare Form des Engagements sei ein wesentliches Fundament der Parteiarbeit. Treue, Verlässlichkeit und Haltung seien Werte, die eine Partei langfristig tragen. Zugleich wurde der Dank ausdrücklich auf das private Umfeld der Jubilare ausgeweitet. Politisches Ehrenamt bedeute Zeitaufwand und persönliche Einsatzbereitschaft, die ohne Rückhalt in der Familie vielfach nicht möglich wären. Kreisvorsitzender Jochen Klenner unterstrich in seinem Beitrag die prägende Rolle der langjährigen Mitglieder für die Entwicklung des Kreisverbandes. Ihre Erfahrung, ihre Standhaftigkeit und ihre Verbundenheit mit den Grundwerten der CDU hätten dazu beigetragen, dass die Partei in Mönchengladbach über Jahrzehnte hinweg eine verlässliche politische Kraft geblieben sei: „Beständigkeit, Treue und Durchhaltevermögen sind gerade in bewegten Zeiten wichtige Eigenschaften, für die unsere Geehrten vorbildlich stehen“, so Klenner. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurden persönlich ausgezeichnet: Ingeborg Fastenrath-Wlaschek, Marianne Hackstein, Kurt Croonenbroek, Gerd Schiemann und der langjährige CDU-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bunkowitz. Unter den geehrten Mitgliedern mit 50-Jahren in der Union waren auch der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Fred Hendricks und der ehemalige Landtagsabgeordnete Michael Schroeren. Die Veranstaltung bot neben der offiziellen Ehrung Raum für persönliche Gespräche und den gemeinsamen Rückblick auf politische Wegmarken der vergangenen Jahrzehnte. Mit der Auszeichnung der Jubilare verband die CDU Mönchengladbach ihren ausdrücklichen Dank für langjährige Treue, kontinuierliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung für Stadt und Partei zu übernehmen. Sehen Sie hier alle Bilder der Veranstaltung!
von Tanja Jordans 2. März 2026
Der Bundesparteitag der CDU Deutschlands hat Maßnahmen beschlossen, mit denen Bau- und Genehmigungsverfahren spürbar beschleunigt werden sollen. Ziel ist es, Planungsprozesse zu vereinfachen und Bauvorhaben schneller auf den Weg zu bringen. Konkret geht es um Schritte zur Straffung von Bauverfahren sowie um Regelungen, die Genehmigungsprozesse zeitlich verbindlicher strukturieren sollen. Diese Beschlüsse sind Teil des von der CDU beschlossenen Kurswechsels am Wohnungsmarkt, der schnelleres und einfacheres Bauen betont. Für die MIT Mönchengladbach betreffen diese Entscheidungen zentrale Rahmenbedingungen für den Mittelstand. Gerade für Unternehmen im Bau-, Handwerks- und Immobilienbereich sind verlässliche und zügige Verfahren ein entscheidender Standortfaktor. Dr. Matthias Johnen, Kreisvorsitzender der MIT Mönchengladbach, erklärt: „Planungssicherheit und klare Fristen sind für Investitionen entscheidend. Wenn Verfahren effizienter werden, stärkt das auch die wirtschaftliche Dynamik vor Ort.“ Simon Schmitz, Mitglied des Bundesvorstands der MIT, ergänzt: „Mit den Beschlüssen zum schnelleren Bauen setzt der Parteitag ein deutliches Signal für mehr Tempo bei Planungs- und Genehmigungsprozessen. Nun kommt es auf die konkrete Umsetzung an.“ Zugleich gibt es positive Nachrichten aus dem Bezirksverband: In der vergangenen Woche wurde Michael Weigand aus Mönchengladbach zum Mitgliederbeauftragten der MIT Niederrhein gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende der MIT Mönchengladbach übernimmt damit Verantwortung auf Bezirksebene und stärkt die Vernetzung innerhalb der Organisation. Dr. Matthias Johnen erklärt dazu: „Mit Michael Weigand übernimmt ein engagierter Vertreter aus Mönchengladbach eine wichtige Aufgabe im Bezirksverband. Das ist ein starkes Zeichen für die gute Arbeit unserer MIT vor Ort.“ Michael Weigand betont: „Mitgliederarbeit ist die Grundlage einer lebendigen Interessenvertretung. Unser Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer noch stärker einzubinden und neue Mitglieder für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu gewinnen.“ Die MIT Mönchengladbach verbindet damit wirtschaftspolitische Impulse auf Bundesebene mit einer personellen Stärkung in der Region.
21. Februar 2026
„Verantwortung verpflichtet“ – unter dieser Überschrift steht der Bundesparteitag der CDU an diesem Wochenende in Stuttgart. 1001 Delegierte aus ganz Deutschland sind dabei – darunter 4 aus Mönchengladbach: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Jochen Klenner sowie der Kreisvorsitzende der Jungen Union Alexander Lodes. „Wir wollen in herausfordernden Zeiten Verantwortung übernehmen - mit Zuversicht, Reformkraft und Geschlossenheit“, fasst Jochen Klenner die Eindrücke des ersten Parteitags zusammen. Das starke Ergebnis von 91,17% bei der Wiederwahl des Vorsitzenden Friedrich Merz sei dafür ein starkes Zeichen gewesen. Erstmals als Beisitzer im Bundesvorstand gewählt wurde der NRW-Finanzminister aus dem Nachbarkreis Viersen Dr. Marcus Optendrenk. Der Parteitag setzte am Freitag mit dem Leitantrag zum Thema Wohnen auch starke inhaltliche Akzente: „In den Debatten in Berlin geht es häufig nur um Mietregulierung, die CDU will daher eine bessere Angebotspolitik, Bürokratieabbau und Eigentumsförderung voranbringen“, nennt Krings die Ziele des Antrags. Am Wochenende stehen die Antragsberatungen zu zahlreichen weiteren inhaltlichen Themen an – mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Newsletters.
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