Haushaltsrede der CDU-Fraktion im Rat der Stadt MG 21/22

CDU Fraktion Mönchengladbach • 9. Februar 2021

Vorgetragen durch den Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Schlegelmilch

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

„Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln!“, mit diesen Wor-ten zitierte Stadtkämmerer den Dalai Lama am 04. November 2020, dem Tag der Einbringung seines Haushaltsplans für die Bewirtschaftung des städt. Haushalts in den Jahren 2021 und 2022 und der mittelfristigen Finanzplanung. Dieses Zitat verwendet er mit Blick auf die Heraus-forderungen, die die COVID-19-Pandemie über Nacht nicht nur an die Entscheidungsträger ge-stellt hat sondern an die gesamte Stadt.

Der Kämmerer stellt insbesondere in der mittelfristigen Finanzplanung deutlich heraus, dass uns die Prognose des Jahresergebnisses im Haushaltsjahr 2025 die größten Sorgen bereiten muss. Ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -70 Mio EUR steht uns nach Jahren positiver Haushaltsent-wicklung und Jahresergebnisse ins Haus. Für diese erfreuliche Haushaltskonsolidierung hatten sich CDU und SPD 2014 gemeinsam aufgemacht, um die Vorgaben des sog. Stärkungspaktes Stadtfinanzen NRW einerseits für die Menschen in unserer Stadt erträglicher zu machen, als zunächst von der 1. Ampelkoalition 2011 beschlossen und umgesetzt. Zum zweiten wollten die Groko-Mehrheitspartner CDU und SPD eine nachhaltig wirkende Stadtentwicklungsstrategie, die die positive Haushaltsentwicklung strukturell auch für den Zeitraum verstetigt, wenn die allge-meine Konjunkturentwicklung nicht mehr Rückenwind für die Entwicklungen in unserer Stadt bie-ten würde.

Als Etikettenschwindel haben damals viele Bürgerinnen und Bürger den seinerzeit versproche-nen Stärkungspakt mit dem Land NRW empfunden und zwar inform verwaister Blumenrabatten im Bunten Garten, Schmölderpark und anderen Grünanlagen, inform abgeschalteter öffentlicher Brunnen in den Stadtteilen. Auch die zahllosen teils heruntergekommenen und teils mit Absperr-bändern zur Gefahrenabwehr gekennzeichneten Kinderspielplätze sowie die innerstädtischen Rattenplagen waren Folge der Politik, wie Ampel die 1. mit dem öffentlichen Eigentum der Bürger im Zeitraum bis 2013 umgegangen ist. Nur noch wenig erinnert Gott sei Dank an diese Zeit. Nur wenige erinnern sich noch daran, als sie sich gefürchtet haben, wenn Sie Wege benutzen muss-ten, die mit ungepflegtem Busch-Dickicht gesäumt und ohne Beleuchtung waren, weil die Mehr-heits-Ampel im Stadtrat die Straßenbeleuchtung abgeschaltet hatte. Meine Damen und Herren, an die dreckigen Schulflure, an miese und stinkende Schultoiletten sowie verwahrloste Schulhöfe und Schulgärten erinnert nur noch wenig und erinnern sich nur noch wenige.

All diese beschämenden Zustände in unserer Stadt waren das Ergebnis einer genauso mutlosen wie phantasielosen Politik der 1. Ampelmehrheit im Stadtrat. Die Phantasie und die innere Ge-meinsamkeit einer Ampel-Koalition ungleicher Partner reichte gerade soweit, Land und Kommu-nalaufsicht um Hilfe zu bitten und sich politisch in den Stärkungspakt Stadtfinanzen NRW zu flüchten. Dieser verlangte den Menschen und Unternehmen neben Steuererhöhungen die eben beschriebenen Einschnitte ab.

Gott sei Dank drehen sich mittlerweile wieder Baukräne, Mönchengladbach hat eine Perspektive und Menschen entscheiden sich zwischenzeitlich wieder, unsere Stadt als ihren Lebensmittel-punkt zu entdecken.

Hierzu hat vor allem die Stadtentwicklungsstrategie mg+ beigetragen, die CDU und SPD in der GroKo-Mehrheit seit 2014 mutig entwickelt und voran gebracht haben. Dieser Strategie, meine Damen und Herren, ist zu verdanken, dass die Finanzlage unserer Stadt sich vergleichsweise robust auf die Einschläge der Corona-Pandemie gezeigt hat.

Und, meine Damen und Herren, wir verfolgen diese Zukunftsstrategie äußerst konsequent, wie Sie auch an diesem Doppelhaushalt für die 2021 und 2022 an vielen Stellen sehen können. mg+ ist, anders als manche meinen, das verstanden zu haben, kein Bau-Drehbuch. mg+ ist viel mehr als Bebauungspläne, als Neubauten, als Steine. mg+ ist die Strategie, wie sich der Konzern Stadt endlich wieder dauerhaft und verlässlich Handlungsspielraum eröffnet. mg+ ist daher die Strate-gie für alle Dezernate und Beteiligungsgesellschaften. mg+ hat deshalb letztlich mit CO2-neutraler Weise zu wirtschaften genau so viel zu tun wie mit Sozialem und Bauen. Denn wir ha-ben in unserer Stadt eine besondere Verantwortung zu tragen, weil es hier besonders viele Menschen gibt, die nicht alleine klarkommen, die Unterstützung brauchen. Das Geld dazu fällt leider nicht dauerhaft vom Himmel. Wir können dieser großen Verantwortung nur gerecht wer-den, wenn es auch genügend Bürger gibt, die stark genug sind, die Geld ausgeben in unserer und für unsere Stadt, weil sie Geld haben, das sie selbst erwirtschaften. Unsere Stadt ist für alle Bürger da – für die, die vielleicht eine Weile unsere Hilfe brauchen, genauso wie für die, die auch ohne Hilfe stark sind.
Der Kämmerer hat an vielen Stellen seiner Rede zur Etatvorstellung im Stadtrat deutlich ge-macht, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie vielfältig beherrscht werden müssen. Das schränkt unsere Freiheiten in finanzpolitischer Hinsicht ein. Jetzt erst recht gelten die Überle-gungen mit denen wir die Stadtentwicklungsstrategie mg+ argumentieren:

Wir stehen vor drei Herausforderungen, vor drei Schicksalsfragen für Mönchengladbach.

1. Gelingt es uns, die jungen Menschen in unserer Stadt gut und zukunftsfähig auszubilden und sie davon zu überzeugen, in Mönchengladbach zu leben und zu arbeiten?
2. Gelingt es uns, gebürtige Mönchengladbacher nach ihren Jahren mit guter Ausbildung und erfolgreichem Start in ihren Beruf in aller Welt, zurück in ihre Heimatstadt zu lotsen?
3. Gelingt es uns, hier zukunftsfeste Unternehmen anzusiedeln?

Unsere Aufgabe ist so komplex, weil wir bei jedem einzelnen Euro, den wir ausgeben, nach Corona erst recht sorgsam überlegen müssen, wo er den Bürgern den meisten Nutzen bringt. Denn nicht jeder ausgegebene Euro erzeugt für unser Gemeinwohl dieselbe Hebelwirkung. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Hebel vor allem bei der Dynamik, beim Niveau, beim Ermöglichen von Zukunft ansetzen müssen. Und ob der Hebel wirkt, können und werden wir mit den Instrumenten des strategischen Controllings nachhalten. Denn so sehr wir von unserer Strategie überzeugt sind – deren Wirkung muss man messen, auch um im Zweifel noch schlauer zu werden, welche Maßnahmen die besten für unsere Stadt bleiben.

Das Ermöglichen von Zukunft ist unser Leitziel bei diesem Doppelhaushalt. Mönchengladbach muss sauber, sicher und attraktiv sein.

Sicher müssen in Mönchengladbach nicht nur die Straßen und Arbeitsplätze sein – sicher muss auch sein, dass Mönchengladbach kein gallisches Dorf ohne Internet ist. Wir sind auch hier ein gutes Stück weiter. Der Breitbandausbau geht voran – auch das hat sich als echte Herkulesauf-gabe erwiesen. Wir haben in den beiden Innenstädten freies WLAN. Das digitale Gründernetz-werk nextMG und der Digi-Hub Düsseldorf-Mönchengladbach leisten systematische und wert-volle Kärrnerarbeit im Sinne unserer Strategie mg+.

Einer der Schwerpunkte in diesem Doppelhaushalt ist die Bildung. Wir sichern und stärken das dreigliedrige Schulsystem, weil wir überzeugt sind, dass es genau wie die Gesamtschulen wich-tig und richtig ist. Unsere Schulverbünde in sorgen dafür, dass die Kinder auf den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien sich nicht wie bei Rudis Resterampe vorkommen müssen. Wir statten Pilotschulen mit Mitteln für die Digitalisierung aus, damit Schüler, wenn sie ein Referat halten wollen, nicht länger ihre eigenen Laptops mitbringen müssen, wie es bisher leider üblich war.

Der Doppel-Haushalt sorgt auch für die weitere Anfinanzierung neuer Lebensräume und Le-bensmittelpunkte inmitten unserer Stadt – im Zusammenspiel mit unseren städt. Beteiligungsge-sellschaften entstehen diese Lebensräume mit herausstechenden überregional anerkannten neuen Wegen bei ökologisch-nachhaltigem und klimagerechten Bauen - Vorzeige-Quartiere für generationenübergreifendes Zusammenleben in urbaner Kulisse.

Der Doppel-Haushalt ermöglicht ebenfalls, dass die Umsetzung des Mobilitätsplans, den CDU und SPD auf den Weg gebracht hatten, weiter vorankommt und dies ist auch eine gute Nachricht für Fahrrad-Nutzer und Nutzer des ÖPNV. Der Masterplan für die Außenbezirke wird auch in diesem Jahr sichtbare Ergebnisse zeigen und Massnahmen wie Home+ mit Unterstützung durch die Wübben-Stiftung oder die Familienkarte finden eine Verstetigung.

Der Doppel-Haushalt verstetigt in mehrfacher Hinsicht auch die Ausrichtung von mg+ auf die Wirtschaft der Wissensgesellschaft – für den Ankauf des „alten Polizeipräsidiums“ und die Wei-terentwicklung zum Wissenscampus gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein ist der Rah-men genauso gesetzt wie für die Anfinanzierung von zukunftsweisenden Projekten zusammen mit der Stadtgesellschaft im Rheinischen Strukturwandel.

Der Anhang im Doppel-Haushalt ist insbesondere den Massnahmen und Prioritäten gewidmet, mit denen die Stadtentwicklungsstrategie mg+ ganz konkret die Lebensbedingungen der Men-schen hier im sozialen, ökologisch-wirtschaftlichen und kulturellen Sinne im Wettbewerb anderer Städte voranbringt.

Vor diesem Hintergrund, sehr geehrte Damen und Herren, dürfen die marginalen Änderungen, mit denen uns die Mehrheitsfraktionen im Finanzausschuss – ja man darf sagen – überfallen haben, eher als weitere Bereicherung der Stadtentwicklung betrachtet werden. Sie ändern aber an der zukunftsgerichteten mg+Struktur des Haushaltsplans des Kämmerers nichts, Ein paar Bäume hier, ein bisschen Ordnungsdienst mehr dort, ach ja und ein paar neue Spielgeräte auf Kinderspielplätzen. Teilweise sind dies die Punkte, die uns einzelne der heutigen Ampelpartner in den Sondierungsgesprächen im letzten Oktober als ihre Punkte für eine Koalition mit der CDU vorgetragen haben. Einige von Ihnen, meine Damen und Herren von der Mehrheit, bezeichneten diese ja als unüberbrückbare Hindernisse für eine Zusammenarbeit mit der CDU gegenüber der Presse. Die Wahrheit ist: vieles von dem wenigen wurde von der CDU sogar begrüßt. – trotz-dem verglichen mit mg+ zeigt Ihr Kompromisspapier am Ende aber bagatellhafte Kleinigkeiten!

„Menschen sprechen am liebsten über Themen, die sie verstehen, nicht unbedingt über die wichtigsten.", darin darf man Yuval Noah Harari Recht geben, und das sind in Ihrem Fall, meine Damen und Herren von den Mehrheitsfraktionen bagatellhafte Kleinigkeiten – jedenfalls vergli-chen mit dem, was mit mg+ durch die CDU mit der SPD auf die Beine gestellt wurde!

Es stand ja zu befürchten, dass Ihre fulminanten Ankündigungen und Versprechungen in den Vormonaten zur Kommunalwahl z.B. in Bezug auf Ihre Vorstellungen von Mobilitätswende, Ihre Vorstellungen CO2-Klima-Neutralität oder bei der Einrichtung einer 7. Gesamtschule etc. mutige Prioritätensetzungen Ihres Haushaltsantrags in Form von Steuererhöhungen nach sich ziehen. Wir hatten erwartet, dass Sie den Menschen mutig die erforderlichen Opfer verkünden, wenn Sie die mags auflösen und zurückkehren wollen in den Zustand, den Sie uns ja 2013 hinterlassen haben. Nicht, dass die CDU die Ziele von Mobilitäts- und Energiewende nicht teilen würde – aber bitte so, dass wir die Menschen, von denen wir Veränderungen verlangen, nicht zu Opfern ma-chen insbesondere in dieser schwierigen Zeit! Mass und Mitte sind gefragt!

Genau das, meine Damen und Herren, zeigt der Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2021 und 2022. Deshalb wird es Sie nicht überraschen, wenn die CDU-Fraktion heute dem städt. Haus-haltsplanentwurf auch mit der Ergänzung der 2. Änderungsliste zustimmt.

Aber gestatten Sie mir ein paar Sätze, wo wir - die CDU-Stadtratsfraktion - ungeachtet der aktu-ellen Corona-Einwirkungen erforderliche Akzente zur Weiterentwicklung unserer Stadtentwick-lungsstrategie mg+ sehen.

Den eingeschlagenen Weg der Prioritätensetzung auf Bildungsförderung vor anderen Feldern gilt es, nicht nur unvermindert auszubauen. Schulverbünde und digitale Pilotschulen haben uns un-geachtet der aktuellen Bewusstseinsbildung mit Schule unter Corona und teilweise nur unter trotzigem Murren von Fachverwaltung und politischen Wettbewerb einen wichtigen Schritt nach vorne gebracht und uns um viele Erfahrungen reicher werden lassen. Anders als die tagesaktu-ellen Diskussionen sind wir weniger darum besorgt, dass wir in den kommenden zwei Jahren nicht noch einmal deutliche Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur an unseren Schulen und die Versorgung mit digitalen Endgeräten von Lehrern und Schülern machen werden. Dafür haben wir wichtige Voraussetzungen gelegt. Wir müssen in unserer Stadt insgesamt schneller voranma-chen und zwar nicht mit Gleichmacherei unter dem hektischen Eindruck der Corona-Pandemie. Es gilt dauerhaft Mönchengladbach aus dem Mittelfeld an die Spitze zu führen. Aus zwei Grün-den: 1. Junge Menschen dürfen nicht länger auf die Berufe von gestern vorbereitet werden son-dern auf die Berufe von morgen.
2. Unternehmen sollen sich für unsere Stadt nicht deshalb entscheiden, weil hier billig Grundstü-cke bei gleichzeitig niedriger Gewerbesteuer zu bekommen wären, sondern weil wir die im Ver-gleich zu anderen Städten über die erforderlichen, qualifizierten Arbeitskräfte für die Wirtschaft der Wissensgesellschaft verfügen.
Die MINT-Förderung – also in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Tech-nik – ist unabweisbar auszubauen und zwar nicht im Gleichschritt mit der Landespolitik, wie Teile unserer Verwaltung und der politischen Wettbewerber immer noch annehmen, sondern schnel-ler!
Das ist nicht gleichzusetzen damit, dass alle Schulen in Mönchengladbach in nächster zukunft gleich auszustatten sind, unsere Kinder sind schliesslich auch nicht gleich, und nicht jedes Kind muss deshalb zukünftig einen Schul- oder Berufsabschluss in einem MINT-Bereich absolvieren. Deshalb ist Augenmerk auf Schwerpunkte an unterschiedlichen Schulen zu setzen. Mit unserem Ansatz einer digitalen Modellschule auf Basis der Erfahrungen mit unseren Schulverbünden so-wie einer höheren Technikschule setzen wir weniger auf digitale Medienkompetenz, am allerwe-nigsten auf Homeschooling. Vielmehr setzen wir auf ein neues sog. digitales Mindset, eine Ent-wicklungs- und Umsetzungskompetenz, das jungen Menschen mit eher praktisch-talentierten und theoretisch-talentierten Schwerpunkten hilft, außerordentliches zu schaffen. Mit der Einrich-tung einer Bürgerstiftung Bildung und Finanzausstattung mit 1.000.000 EUR durch die Stadt wol-len wir die Grundlage zur Anfinanzierung in Gemeinschaft von Stadt und Stadtgesellschaft legen. Weitere Umsetzungschancen bietet u.a. der Rheinische Strukturwandel.

Für unsere Innenstadtkerne halten wir die Anmietung von Leerständen und Weitervermietung zu niedrigerem Mietzins aus Steuermitteln allenfalls unter kulturellen Gesichtspunkten als Bereiche-rung. Es muss jetzt daran gearbeitet - unter den Corona-Auswirkungen - , damit uns der Einzel-handel nicht vollständig zusammenbricht. Wir halten unsere Initiative zur Gründung und zum Ausbau einer digital/analogen, analog/digitalen Service- und Handelsplattform für Handel und Verbraucher gleichermassen für unverzichtbar. Zwingender Bestandteil ist der Einzelhandels-kümmerer, der der Kaufmannschaft in Mönchengladbach beim Onboarding ihrer Angebote, Sor-timente, Services und Dienstleistungen hilft. Der Zugang und der Umgang mit digitalen Plattfor-men und Möglichkeiten ist für viele Kaufleute immer noch sehr schwierig.

Stichwort „städtische Gesellschaften“! Wir begrüßen die Entscheidung des Landtags, dass die Stadt Mönchengladbach in Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer bzgl. der Liegenschaft und der Einrichtungen des früheren Polizeipräsidiums eintreten kann.

Hieraus leiten sich verschiedene Fragestellungen ab, die kurzfristig zu lösen sind. Neben der Frage, ob nun konkret die Stadt oder eine städtische Gesellschaft Erwerber der betrachteten Liegenschaft sein soll, ist die Aufgabenstellung zu verfolgen, wie ein erfolgreiches Betreibermo-dell im Sinne der Zielsetzung Wissenscampus realisiert werden kann. Neben dieser Aufgabe lasten derzeit weitere für die Stadt Mönchengladbach strategische Herausforderungen auf den Gesellschaften EWMG GmbH, WFMG GmbH und MGMG GmbH. Besonders herauszuheben sind die erfolgreiche wirtschaftliche Weiterentwicklung der Flughafengesellschaft, die Mitwirkung und Beteiligung bei herausgehobenen Förderprojekten des Wirtschafts- und Strukturprogramms sowie Aufgabenstellungen von Smart- und Megabit City, außerdem die Aktivierung der Handels-kerne in den beiden Innenstadtlagen.

Um die Chancen für Umsetzungserfolge zu verbessern, wird die Notwendigkeit gesehen, die derzeitige Aufstellung der städt. Gesellschaften hinsichtlich ihrer Aufgaben klarer zu fassen.

Zusammengefasst geht es darum, die Rollenverteilungen von Verwaltung und städt. Gesell-schaften im Strukturwandel und die notwendigen Lösungsansätze nach der Pandemie vor dem Hintergrund des städtischen Haushaltes zu bewältigen, oder zumindest eine klare strategische Ausrichtung zu definieren.

Meine Damen und Herren, vermutlich wird dieser Doppelhaushalt für eine Weile der letzte sein, der von der CDU unmittelbar beeinflusst ist. Unsere letztgenannten Impulse wurden von den Ampelfraktionen nicht aufgegriffen. Ich kann Ihnen aber eines versprechen: wir werden unseren Überzeugungen folgen und weiterhin versuchen, die Geschicke unserer Stadt zum Nutzen der Menschen zu gestalten – auch aus der neuen Rolle als Oppositionsfraktion. Das wird möglich-erweise nicht so einfach sein, wie früher. Sie, Herr Oberbürgermeister und Sie meine Damen und Herren der neuen Ratsmehrheit, dürfen also mit unserer stoischen Beharrlichkeit in den vorgenannten Punkten rechnen. Die Menschen in unserer Stadt wissen: die CDU ist für sie da, wenn wir gebraucht werden. Und ich bin mir sicher, die CDU wird nicht nur für die Weiterführung von mg+ und der Prioritätensetzung mit dem strategischen Controlling gebraucht. Wir werden vermutlich schon in naher Zukunft gebraucht, wenn es darum geht, den Rathausneubau über die Hürden zu befördern und den konkreten Baubeschluss herbeizuführen – für die Zukunft von Rheydt, für die Mitarbeiter der städtischen Verwaltung und für eine kostengünstigere Bewirt-schaftung von städtischen Immobilien. Die CDU-Fraktion lässt sich nicht bremsen, auch wenn die prioritären Anstrengungen der neuen Mehrheit darauf ausgerichtet schienen, der CDU die Luft aus den Reifen zu lassen.

Wir haben viel erreicht in den vergangenen Jahren. Darum haben wir allen Grund uns zu freuen. Es interessieren sich Investoren für Mönchengladbach, die diese Stadt vorher nie auf dem Ra-dar hatten. Schon bald werden sich viele Kräne drehen. Und doch reden wir nur über die ersten Schritte. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Wir werden insbesondere unter dem Ein-druck von Corona noch viel Kraft brauchen. Übrigens auch, um die Erfolge der Stadt nach au-ßen darzustellen.

Lieber Herr Heck, herzlichen Dank an Sie, wie Sie als Stadtkämmerer diesen Doppelhaushalt gestemmt haben. Richten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren großen Dank und tiefen Respekt aus. Wir haben eine Vorstellung davon, was das für Sie alle monatelang insbe-sondere unter den teilweise täglich neu zu bewertenden Informationen und Vorgaben infolge der Corona-Auswirkungen bedeutet hat. Dass Ihr Einsatz sich gelohnt hat, können wir alle auch an der Stellungnahme der IHK zum Mönchengladbacher Haushaltsplan ablesen. Die ist in der Ten-denz deutlich positiver als vieles, was uns die IHK in früheren Jahren völlig zu Recht gespiegelt hat.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

von Tanja Jordans 9. Juli 2026
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtbezirks West im Jägerhof in Rheindahlen haben die Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt. Nach vielen Jahren an der Spitze des Stadtbezirks trat der bisherige Vorsitzende Sebastian Leppert nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden an. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Ratsherr Markus Spinnen. Spinnen vertritt seit vielen Jahren den Wahlkreis Rheindahlen im Rat der Stadt Mönchengladbach und hat den Ortsverband Rheindahlen über einen langen Zeitraum als Vorsitzender geprägt. Mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung und seiner engen Verbundenheit zum Stadtbezirk übernimmt er nun die Leitung des CDU-Stadtbezirks West. Komplettiert wird der neu gewählte Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Sebastian Leppert und Michael Eßer. Als Mitgliederbeauftragter wurde Patrick Palmen gewählt, das Amt des Schriftführers übernimmt Dirk Ritter. Unterstützt wird der Vorstand zudem von den gewählten Beisitzerinnen und Beisitzern: Udo Gerards, Marcus Pleic´, Ralf Bender, Tobias Delbeck, Sophia Doerenkamp, Peter Feron, Manfred Langen und Jan Hartwich. Der neue Vorsitzende Markus Spinnen bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, die erfolgreiche Arbeit des Stadtbezirks gemeinsam mit dem neuen Vorstand fortsetzen zu wollen. Dabei sollen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie eine starke Verankerung der CDU in den westlichen Stadtteilen weiterhin im Mittelpunkt stehen. Ein besonderer Dank galt Sebastian Leppert für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender des Stadtbezirks. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche politische und organisatorische Impulse gesetzt. Umso erfreulicher ist es, dass er dem Vorstand auch künftig als stellvertretender Vorsitzender mit seiner Erfahrung und seinem Engagement erhalten bleibt.
9. Juli 2026
Nach fast genau einem Jahr können sich die Kinder in Hardt und Umgebung (teilweise kommt Besuch auch aus dem Kreis Viersen) freuen, denn die neue Rutschbahn ist aufgestellt und wieder freigegeben. Aber nicht nur das: auch eine neue Schaukel, ein neues Karussell, eine neue Wippe, „Wippe-Pferde“, ein „Balancier-Kreisel“ und ein neuer Sandkasten laden umgeben von Spielsand zum Spielen ein. Im Juli 2025 musste die alte Rutschbahn gesperrt und demontiert werden. Wiederholte Nachfragen aus der Nachbarschaft Piperlohof über die Hardter CDU an die Fachbereiche der Stadtverwaltung führten dazu, dass nach Bestellung mit langer Lieferdauer, Verzögerungen bei der mags durch andere Projekte sowie Umgestaltungen (u.a. Ersatz des alten Sandkastens) und Befestigungsarbeiten fast genau ein Jahr bis zur Fertigstellung verging. Aber nun ist es soweit und der einzige Spielplatz auf der nördlichen Seite der Tomper/Vorster Straße in Hardt kann wieder genutzt werden. DANKE an Nicole Hoffmann Fachbereich Kinder, Jugend und Familie / Abteilung Jugendpflege und Prävention bei der Stadt Mönchengladbach und die mags als ausführende Firma für die herrliche Gestaltung. Das Warten hat sich gelohnt. DANKE sagen auch Kaspar Fuchs (Bezirksvertretung Nord), Michael Fischer (Ratsherr für Hardt) und Ralf Hennekes (Vorsitzender der CDU Hardt).
8. Juli 2026
Viele Begegnungen, gute Gespräche und neue Impulse. Solche Tage zeigen, wie wichtig persönlicher Austausch, gemeinsames Nachdenken und der offene Blick auf die Herausforderungen unseres Landes sind. Danke für viele gute Gespräche und Begegnungen! 
8. Juli 2026
Einen eindrucksvollen und zugleich besinnlichen Nachmittag verbrachten die Mitglieder der Senioren-Union am Montagnachmittag auf dem Evangelischen Friedhof Rheydt. Unter der fachkundigen Leitung von Pastor Olaf Nöller begab sich die Gruppe auf eine spannende Entdeckungsreise über einen der ältesten Friedhöfe Mönchengladbachs. Seit 1822 ist der Friedhof an der Nordstraße Begräbnisstätte der evangelischen Kirchengemeinde und zugleich ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte. Historische Grabstätten, wie z. B. der Familien: Scharmann, Schött, Bresges, Zoppenbroich, Schmölder, Froriep, Dilthey, Balke usw., beeindruckende Denkmäler, die Gedächtnishalle und der wunderschöne alte Baumbestand machten den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis. Mit viel Engagement und zahlreichen interessanten Geschichten ließ Pastor Nöller die Vergangenheit lebendig werden. Dabei wurde deutlich, dass dieser Friedhof weit mehr ist als ein Ort des Abschieds. Er ist eine grüne Oase mitten in Rheydt – ein Ort der Ruhe, der Erinnerung, der Hoffnung und der Begegnung. Den gelungenen Nachmittag ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen im liebevoll ehrenamtlich geführten Friedhofscafé in geselliger Runde ausklingen.  Ein herzlicher Dank gilt Pastor Olaf Nöller für die informative Führung.
8. Juli 2026
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings ruft politik- und medieninteressierte Jugendliche aus Mönchengladbach und der Region zur Teilnahme am Jugendmedienworkshop 2026 im Deutschen Bundestag auf. Unter dem Titel „Alles. Gleichzeitig. Überall. Jung sein zwischen Krise und Zukunft“ findet der Workshop vom 1. bis 7. November 2026 in Berlin statt. Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. insgesamt 25 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren zu einer einwöchigen Workshop-Woche in die Hauptstadt ein. „Der Workshop bietet jungen Menschen aus Mönchengladbach eine besondere Gelegenheit, politische Prozesse hautnah zu erleben und eigene journalistische Beiträge zu erstellen“, betont Krings. Unter der Schirmfrauschaft der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Josephine Ortleb, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in den parlamentarischen Alltag, führen Gespräche mit Abgeordneten und Fachleuten und arbeiten an einem eigenen multimedialen Online-Dossier. Ziel des Programms ist es, Jugendlichen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven eine intensive Auseinandersetzung mit Politik, Medien und gesellschaftlichen Fragen zu ermöglichen. Bewerbungen sind vom 7. Juli bis 5. August 2026 unter www.bpb.de/jugendmedienworkshop möglich.
von Tanja Jordans 7. Juli 2026
Bei bestem Sommerwetter fand am vergangenen Sonntag das diesjährige Sommerfest des CDU-Stadtbezirks West im Pfarrheim Broich-Peel statt. Zahlreiche Mitglieder, Familien, Freunde sowie Gäste aus Politik und dem Vereinsleben nutzten die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen. Bei kühlen Getränken und Leckerem vom Grill standen vor allem der persönliche Austausch und die guten Gespräche im Mittelpunkt. Vertreter aus den Ortsverbänden Rheindahlen, Wickrath und Holt/Hehn sowie Mandatsträger aus Stadtbezirk, Stadtrat und Landtag kamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und tauschten sich über aktuelle Themen und Anliegen aus. Das Sommerfest bot eine schöne Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Die positive Resonanz aller Gäste hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für ein lebendiges Miteinander ist. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.
3. Juli 2026
Liebe Mitglieder und Freunde der CDU Mönchengladbach, diese Woche macht deutlich, vor welchen ernsten Herausforderungen unsere Stadt steht. Die vorläufige Haushaltssperre zeigt, wie angespannt die finanzielle Lage Mönchengladbachs ist. Gleichzeitig ist die Insolvenz des Traditionsunternehmens Gothe ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort und für viele Beschäftigte, Familien und Partnerbetriebe in unserer Stadt. Umso wichtiger sind jetzt verlässliche politische Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, Unternehmen entlasten und Arbeitsplätze sichern. Dazu gehören die Reformen und Entlastungen auf Bundesebene. Daneben geht es in der heutigen Ausgabe um Themen, die den Zusammenhalt und die Stärke unserer Stadt zeigen: die hohe Belastung der Notaufnahmen während der Hitzewelle, 125 Jahre Berufsfeuerwehr, wirtschaftlicher Austausch beim IHK-Sommerfest, die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt und der 90. Geburtstag unserer ehemaligen Bezirksvorsteherin von Wickrath Marianne Beckers. All diese Themen verbindet eine gemeinsame Aufgabe: Mönchengladbach auch in schwierigen Zeiten verlässlich zu gestalten, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke zu sichern und den Einsatz der vielen Menschen zu würdigen, die unsere Stadt tragen. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende. Viele Grüße! Jochen Klenner +++PRESSEMITTEILUNGEN/STELLUNGNAHMEN KOALITIONSAUSSCHUSS BRINGT WICHTIGE ENTLASTUNGEN UND REFORMEN AUF DEN WEG Dr. Günter Krings: Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, begrüßt die im Koalitionsausschuss vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Beschlüsse seien ein wichtiger Schritt, um Wachstum zu fördern, Bürokratie abzubauen und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen spürbar zu entlasten... GOLDENE BLUME VON RHEYDT CDU Mönchengladbach: Die CDU Mönchengladbach gratuliert Dr. Antje von Dewitz zur „Goldenen Blume von Rheydt“. Der älteste deutsche Umweltschutzpreis (seit 1967) verbindet Tradition und Moderne und wurde am Abend im SMS-Campus verlieren. Als Geschäftsführerin von VAUDE steht Dr. Antje von Dewitz für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften in der Textil- und Outdoorbranche... HITZEWELLE UND MÖNCHENGLADBACHER NOTAUFNAHMEN Dr. Günter Krings und Jochen Klenner: Die Hitzewelle hat auch die Notaufnahmen in Mönchengladbach stark gefordert. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings und der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner haben deshalb jetzt die Kliniken Maria Hilf besucht... MIT MÖNCHENGLADBACH: HAUSHALTSSPERRE IST WECKRUF - FREIWILLIGE LEISTUNGEN JETZT KONSEQUENT AUF DEN PRÜFSTAND STELLEN MIT Mönchengladbach: Die von der Stadt angekündigte Haushaltssperre macht nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Mönchengladbach deutlich, wie ernst die finanzielle Lage der Stadt inzwischen ist. Angesichts der sich abzeichnenden Defizite müsse die Kommunalpolitik jetzt ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Haushaltsführung gerecht werden... 125 JAHRE BERUFSFEUERWEHR MÖNCHENGLADBACH CDU Mönchengladbach: Seit 1901 steht die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach für Schutz, Hilfe und Verantwortung in unserer Stadt. Was damals mit einer kleinen Anfangsorganisation begann, ist heute eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr für eine Großstadt mit mehr als 270.000 Einwohnern... VORTRAGSVERANSTALTUNG: DISKUSSIONSABEND NGOS IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN DEMOKRATIEFÖRDERUNG UND PARTEIPOLITIK KPV Mönchengladbach: Ergebnis der Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung waren die Erkenntnisse, dass die Verwendung staatlicher Fördergelder seitens der NGOs oftmals intransparent bleibt. Einige staatlich geförderte NGOs verfolgen weitgehend abstruse Ziele und politische Entscheidungen werden mittlerweile nachhaltig und zielgerichtet von parteipolitisch links-grün einzuordnenden NGOs beeinflusst – ohne dass dies bekannt wird... MARIANNE BECKERS FEIERT 90. GEBURTSTAG Senioren-Union Mönchengladbach: Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, liebe Marianne Beckers – mit Chic, Pumps und ganz viel Schwung! 🎶👠 90 Jahre jung – und stilvoll wie eh und je! Liebe Marianne Beckers, zu diesem besonderen Geburtstag gratuliert die Senioren-Union Mönchengladbach von Herzen... SOMMERFEST DER IHK MITTLERER NIEDERRHEIN Jochen Klenner: Starke Stimmen aus Mönchengladbach für einen starken Niederrhein. Beim Sommerfest der IHK Mittlerer Niederrhein auf dem Gelände der Landesgartenschau in Neuss waren viele Unternehmer und weitere Mönchengladbacher dabei... Gerne informieren wir Sie regelmäßig über unsere anstehenden Veranstaltungen sowie Reisen und Tagesfahrten. Terminübersicht
3. Juli 2026
Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, begrüßt die im Koalitionsausschuss vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Beschlüsse seien ein wichtiger Schritt, um Wachstum zu fördern, Bürokratie abzubauen und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen spürbar zu entlasten. „Deutschland braucht dringend wieder mehr wirtschaftliche Dynamik. Mit den jetzt vereinbarten Maßnahmen schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen, stärken Investitionen und entlasten insbesondere kleine und mittlere Einkommen. Davon profitieren auch viele Betriebe und Beschäftigte in Mönchengladbach. Hätten wir im letzten Jahrzehnt nur die Hälfte des Wirtschaftswachstums der USA gehabt, hätten unsere Bürgerinnen und Bürger mehr Geld zur Verfügung und unser Staat 50 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen“, erklärt Krings. Zu den zentralen Beschlüssen zählen unter anderem eine Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen, der weitere Abbau bürokratischer Berichtspflichten sowie Reformen zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren. Auch auf dem Arbeitsmarkt sollen flexiblere Regelungen und der konsequente Kampf gegen Sozialmissbrauch dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Landes zu stärken. „Gerade unsere mittelständischen Unternehmen brauchen weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit. Wer investiert, Arbeitsplätze schafft und Verantwortung übernimmt, muss sich auf verlässliche politische Rahmenbedingungen verlassen können. Dafür setzen wir uns als Union ein“, so Krings. Der Bundestagsabgeordnete betont zugleich, dass die Koalition in den kommenden Wochen weitere wichtige Vorhaben vorantreiben werde. Dazu gehören unter anderem Entscheidungen zu den Bereichen Haushalt, Infrastruktur, Gesundheit, Rente, Energie sowie zur weiteren Modernisierung des Wirtschaftsstandorts.  „Die Herausforderungen sind groß. Umso wichtiger ist es, jetzt entschlossen zu handeln. Mit den Beschlüssen des Koalitionsausschusses setzen wir den eingeschlagenen Kurs fort, Deutschland wieder wettbewerbsfähiger zu machen und die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und sichere Arbeitsplätze zu schaffen“, so Krings abschließend.
3. Juli 2026
Seit 1901 steht die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach für Schutz, Hilfe und Verantwortung in unserer Stadt.  Was damals mit einer kleinen Anfangsorganisation begann, ist heute eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr für eine Großstadt mit mehr als 270.000 Einwohnern. Feuerwehr ist weit mehr als Brandbekämpfung. Sie bedeutet Rettungsdienst, technische Hilfe, Katastrophenschutz, Spezialaufgaben, Prävention, Ausbildung und ständige Einsatzbereitschaft – rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres. Einige dieser vielfältigen Aufgaben wurden heute bei der Jubiläumsfeier eindrucksvoll vorgestellt. 125 Jahre Berufsfeuerwehr sind deshalb vor allem ein Anlass, Danke zu sagen: für Professionalität, Verlässlichkeit, Mut und Teamgeist. Unsere Feuerwehr ist da, wenn Menschen in Not sind. Sie sorgt für Sicherheit, wenn andere Hilfe brauchen. Und sie gibt unserer Stadt das gute Gefühl, sich auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen zu können. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – und großen Respekt allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, hauptamtlich wie ehrenamtlich, sowie allen Hilfsorganisationen, die gemeinsam für die Sicherheit in Mönchengladbach einstehen.
3. Juli 2026
Die von der Stadt angekündigte Haushaltssperre macht nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Mönchengladbach deutlich, wie ernst die finanzielle Lage der Stadt inzwischen ist. Angesichts der sich abzeichnenden Defizite müsse die Kommunalpolitik jetzt ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Haushaltsführung gerecht werden. Für die MIT steht fest: In einer Situation, in der der finanzielle Handlungsspielraum immer kleiner wird, dürfen auch freiwillige Leistungen kein Tabu sein. Alle Ausgaben müssen daraufhin überprüft werden, ob sie notwendig, finanzierbar und dauerhaft tragfähig sind. Der Vorsitzende der MIT Mönchengladbach, Dr. Matthias Johnen, erklärt: „Die Haushaltssperre ist ein deutliches Warnsignal. Jetzt geht es nicht darum, kurzfristig Symptome zu verwalten, sondern die Ursachen anzugehen. Wer dauerhaft über seine Verhältnisse lebt, verliert am Ende jede politische Gestaltungsmöglichkeit. Deshalb müssen auch freiwillige Leistungen ergebnisoffen auf den Prüfstand gestellt werden. Das ist keine Frage politischer Vorlieben, sondern Ausdruck verantwortungsvoller kommunaler Haushaltsführung.“ Aus Sicht der MIT darf die notwendige Haushaltskonsolidierung jedoch nicht zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt gehen. Investitionen in den Wirtschaftsstandort, in Infrastruktur sowie in eine leistungsfähige und digitale Verwaltung seien Voraussetzungen für künftiges Wachstum und damit auch für höhere kommunale Einnahmen. „Sparen allein wird die strukturellen Probleme nicht lösen“, so Johnen weiter. „Wir brauchen gleichzeitig eine konsequente Priorisierung der Ausgaben, mehr Effizienz in der Verwaltung und bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen. Jeder neue Arbeitsplatz und jedes erfolgreiche Unternehmen stärken langfristig auch die Finanzkraft unserer Stadt.“ Die MIT Mönchengladbach fordert Rat und Verwaltung daher auf, die kommenden Haushaltsberatungen konsequent an den Grundsätzen von Nachhaltigkeit, Prioritätensetzung und Generationengerechtigkeit auszurichten. Ziel müsse es sein, die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern und künftigen Generationen keine immer größeren finanziellen Lasten zu hinterlassen.
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